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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
179
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Dritter Abschnitt.

Ertvarmtmg und Erkaltung mehrer Körpet unter sich.

§. Zi5.

1 ^nter den eben angeführten Bedingungen (§. 314») kann nun auch überhauptein ganzes System von Körpern betrachtet werden, die einander ganz oderzum Theil berühre», und wo die Wärme aus dem wärmern in die anliegende käl-tere, und so fern sie die Luft berühren, in die Luft weggeht. Die Anwendung derRechnung auf diesen allgemeinsten Fall hat keine Schwierigkeit. Für jeden Köreper, so fern er warmer ist als die anliegende, müssen so viele Subtangemen ge.'braucht werden, als er anliegende kältere Körper um sich hat, die Luft mit gerech-net, wenn er auch diese berühret. Und da die Wärme, die in die anliegendenkätlern Körper übergeht, ihren Werth ändert, (H. 298.) so werden diese geän-derte Werthe, mittelst eben so vieler Coeffirienten m, n/, rc. angedeutet. Ziehtman nun für ein beliebiges Zeittheilchen ci 7 die Summe der wegfließenden vonder Summe der einfließenden Wärme, in Ansehung eines jeden Körpers ab, soerhält man das Differential seiner Wärme, und damit eben so viele Differential-Gleichungen als Körper sind.

§. 316.

Diese Differential-Gleichungen Haben nun, aufs allgemeinste genommen,folgende Form:

cix (ax-l-b^-t-cr-t- Lrc). ä 1-.

(sx-4-k^-i-^r-t- Lrc). ci -r.är (bx-l-i^-I-kL-l- Lcc). c! -r.

Lcc.

wo x, ^,2 Lcc. die Wärme eines jeden Körpers zur Zeit 7 vorstellt, und 3, b, c Lo.Coeffirienten sind, welche durch die Erkältungs-Subtangenten 7 , H <Lc. unddie Coeffirienten m, n/, m" Lc. bestimmt werden. Diese Differential - Gleichun-gen sind nicht immer so vollständig. Denn wenn z. B. der Körper x den Körper 2nicht unmittelbar berühret, so wird c b o. Also fallen oft mehrere Glie-der weg. Wenn man aber die Gesehe der Erwärmung und Erkältung des Sy-stems vollständig will kennen lernen, so thut man besser, ^venn man alle Gliederbeybehält.

A -