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Erwärmung eines Körpers durch einen andern.
von warmem und kaltem Wasser dem Rlchmarm Beyfall. Hingegen bey Was-ser und Quecksilber findet er Schwierigkeiten, die er geschicktem Naturkündigernaufzulösen überläßt»
§. - 97 »
Wenn Körper nicht auf die ersterwähnte Art gemischet werden, sondernsich nur berühren, so kömmt dabey der Unterschied vor, ob einer den andern ganjumgiebt, oder ob die Berührung nur auf einer Seite statt findet. Der ersteFall ist einfacher, weil man dabey nur zwo Erkaltungs-Subrangenten nöthig hat.Ich werde ihn demnach zuerst vornehmen, und setzen, daß der eingeschlosseneKörper wärmer sey, als der ihn umgebende. Hiebey kömmt nun eine doppelteErkältung vor. Der innere Körper verliert von seiner Wärme. Diese geht inden äußern hinüber, und endlich aus diesem in die Luft. Ich sehe hier, wir inden vorhin betrachteten Fällen, die Körper seyn klein genug, daß die Wärme, dieste erhalten, sich sogleich ganz durch dieselben ausbreite. Ist nun Anfangs deräußere Körpep an sich schon wärmer als die Luft, so müssen wir den Grad der Luft-wärme als o ansehen, und von da an die Wärme eines jeden der beyden Körperzählen. Es sey demnach zu einer beliebigen Zeit 7 die Wärme des innsrn Körpers— des äußern — 2, so ist— 2 der Ueberschuß der Wärme vom erstem.In dem Zeitcheilchen cl -r geht aus demselben ein Theil Wärme 6 ^ in den äußernKörper hinüber. Die ErkältungS-Sublangente sey — 7, so ist (§. 258.)
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— 6 ^ ä r
Und dieses ist die erste Gleichung.
§. 298.
Die Wärme 6 y, welche in der Zeit ä r ans dem innen, Körper in denäußern übergeht, ändert in demselben ihren Werth auf eine doppelte Art. Erstlichdie Dichtigkeit, wenn der äußere Körper mehr Größe hat, gesetzt auch, daß ervon gleicher Materie sey. In dieser Absicht muß cl ^ in umgekehrter Verhältnißdes Raumes vermindert werden, oder vermehrt, wenn der äußere Körper kleinerist. Zweytens die Ruafc, wenn die Körper nicht von einerlei) Materie sind, ge-setzt auch, daß sie von gleicher Größe wären. Denn ich habe vorhin aus Boet-have angeführt, daß z. E. in Quecksilber drey Feuertheilchen nicht mehr Wärmegeben, als zwey in Wasser, (§. 296.) und so mögen auch andere Materien andereUnterschiede geben. Aus beyden Gründen werde ich demnach sehen die Wärme,welche in dem innern Körper — cl ^ war, betrage im äußern so viel als m cl /.Der Coefficient ru muß in jedem Fall durch den Unterschied der Größe und derMaterie beyder Körper bestimmt werden.
§. 299.