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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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i64 Erwarmung am Feuer und an der Sonne.

folglich schlechthin nur

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seyn. Seine Wärme würde demnach in arithmetischer Progreßisn zunehmen.

§. 291.

Wenn der Grad des Feuers oder der Sonnenwärme so lange beständig ge,wesen, daß der Körper bereits das iVlaximum der Wärme erreicht hat, uud dieerwärmende Kraft fängt von da an größer oder auch kleiner zu werden, so ist^ 27, und dann wird

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»der wenn man e ' ^ in eine Reyhe auflöset

^ 2 7 -2- b rc.

Man sieht hieraus, daß die Wärme 2 7 Anfangs nicht stark vermehrt wird, dafernnicht b einen sehr großen Werth har. Nebrigens findet man ähnliche Formelnfür die Fälle, wo ein Körper in Luft, Wasser oder einer andern flüßrgen Materieerwärmt wird, deren Wärme nicht beständig ist. Denn es fey ^ die Wär-me des Körpers, L -t- b i- die von der fiüßigen Materie, so wird man ci ^

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6 -r: 7 haben, woraus ^ 2 H,. e folgt, wenn

nemlich b beständig ist, oder die Wärme der flüßigen Materie in gleicher Zeit umgleich viel zunimmt. In diesem Fall wird der Körper, wenn er auch Anfangswärmer als die flüßige Materie gewesen, zuletzt weniger warm seyn.

§. 292.

Wenn man Versuche anstellr, wobey die bisher gegebenen Formeln, an-wendbar sind, so hat man zuzusehen, ob nicht bas Feuer die umliegenden Körperdergestalt erwärmt, daß selbst die Luft dadurch wärmer wird. Dieses geschiehtan sich schon in geschlossenen Zimmern, und eben so auch an der Sonne. Dennda V eigentlich nur den Ueberschuß der Wärme des Körpers über die Wärmeder Luft vsrstellen, fo ist eS nöthig über die Veränderung der Luftwärme Rechnungzu tragen. Ma» hält demnach ein Thermometer zunächst am Schatten der Sonneoder des Feuers, und beobachtet von Zeit zu Zeit dessen Grade, damit man sehenkönne, ob, oder wiefern währendes Versuches die Wärme der Luft sich veränderthat. Wird der Körper, welcher den Schatten wirft, von der Sonne oder demFeuer erwärmt, so muß das Thermometer nicht allzu nahe bey demselben stehen,weil es sonst an dessen Wärme Theil nehmen würde.

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