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Erwärmung am Feuer und an der Sonne.
§. 288-
Endlich kämmt beym Feuer, so wie bcy der Sonne der Einfallswinkel inBetrachtung, weil eine schiefer liegende Fläche weniger Feuer - oder Lichkstralenauffängt, als wenn diese senkrecht aufsallen. Dieses «nacht aber noch nicht alles,weil es besonders in Absicht auf das Sonnenlicht eigentliche auf die Stralen an-kömmt, die nicht nur auffallen, sondern in den Körper hineindringen, und diesesist bey kleinen Einfallswinkeln der geringste Theil. Aus dem 6 sasten §. der Pho-rometrie erhellet, daß der Logarithmus der eindringenden Lichkstralen in umgekehr-ter Verhältnis des Quadrates vom Sinus des Einfallswinkels ist. Hieraus läßtes sich nun benrthsilen, was von den oben (§. 218 ) erwähnten Versuchen zu hal-ten ist, da man, um die Ausdehnung metallener Stangen zu erforschen, dieStangen, nebst Thermometern an die Sonne legre, und sich einbildete, daß derGrad der Wärme beym Thermometer und den Stangen einerley seyn würde, daßdieses bey Lowizens Versuch (§. 219.) nicht war, habe ich bereits daselbst ausandern Gründen erweislich geinacht. Der Unterschied der Farbe und der Materiezeigt sich schon beym Thermometer (H. 274 — 28 >.) Bey den Stangen kömmtnoch der Unterschied der Figur und der Einfallswinkel hinzu, und dann fällt anchdie Erkältungs-Subtangente sehr verschieden aus. Man wird hieraus ohneMühe begreifen, woher es kömmt, daß lX 'Juan für io Rearnnursche Gradeganz andere Ausdehnungen der Stangen sinder, als er sie an der Sonne erwärmteund im Schnee erkältete. Nach seinen Versuchen dehnten sich 6 Fuß lange Stangen
von
Eisen
Stahl - -
KupferMsßingblschemeßingne Stange
an der Sonne.0,2660, 249
0,390
O,Z2O« 0,4IO
im Schnee,o, i L>o Linien.0, >370,1800, - io
Der Versuch an der Sonne wurde mshrmal wiederholet, und der Erfolg war ziemlich-ungleich. Z. E. die Ausdehnung des Kupfers war einmal 0.34c), ei«, ander-^ mal 0,4 4a. Man kann nicht sagen, daß dieses von der ungleichen Durchsichtig-keit der Luft herrühre. Denn die zu gleicher Zeit an die Sonne gelegte eiserneStange dehnte sich beydemal um gleich viel, uemlich 0,266 aus. Vielleichthatte man ans den Einfallswinkel nicht so genau gesehen. Dis Stangen mögtenwohl nicht pol«rr ge veseu seyn, hingegen mag das Mrßingblech wohl noch einigenGlanz gehabt haben. Ein glänzendes Metall wirft aber mehr Sonnenstralen zu-rück. Daher scheint auch das Blech weniger als die meßingne Stange erwärmtworden zu seyn. Es läßt sich aber überhaupt aus diesen an der Sonne angestelltenVersuchen nichts zuoerläßiges schließen- ArrS den Versuchen im Schiree sind die