Erwarmung am Feuer und all der Sonne. 1 5Z
piftsi zu Siena schwärzte ein Reamnursches Quecksilberthermometer auf derhalben Oberfläche am Rauche der Lampe. Als er die geschwärzte Seite gegendie Sonne kehrte, stieg das Quecksilber bis zum zzsten Grad. Als aber dieweißgebliebene Seite gegen die Sonne gekehrt war, stieg es aufden zastenGrad.Am Schatten zeigte es 2 i Grad. Die Sache scheint mir umständlichere Unter.'suchung zu verdienen. Ich stellte demnach folgende Versuche an:
- §. 274.
Den 2zsten May 1772 um Mittag, legte ich drey Weingeistthermome-,ter an die Sonne. Zwey waren mit Brasilienholz roch gefärbt, und die Diame-ter ihrer Kugeln waren 9H und 6^ Linien Rheinl. Maaßes. In dein dritten warder Weingeist gar nicht gefärbt, sondern crystallhelle. Der Diameter der Kugelbetrug Linien. Ein viertes Thermometer legte ich nächst dabei) an Schatten.Als die an der Sonne liegenden das Ickaximmn ihrer Wärme erreicht harren,fand ich
die beyden mit gefärbtem Weingeiste bey 25 Gr.das nicht gefärbte bey - - 21^ —
das am Schatten bey - - ic> —
also waren die beyden gefärbten 15 Grade, das ungefärbte nur Grad ge-stiegen.
§. 275.
Den I4ten Brachmonat um halb 12 Uhr, wiederholte ich den Versuch,und legte noch ein Quecksilberthermometer mit an die Sonne , dessen Kugel9§ Linien Rheinl. im Durchschnitt hatte. Als sie das Naximum ihrer Wärmeerreicht hatten, war
das von Quecksilber bey - - 2z,o Grad.
' das größere rothgefarbte - - 24, i —
das kleinere - - - 24,0 —
das nicht gefärbte - - 21,8 —
das am Scharten - - - 16,0 —
also war das von Quecksilber 7 Gr. Die beyden gefärbten Weingeistthermome-rer 8 , und 8 , i Gr. Das ungefärbte 5 ,8 Gr. gestiegen.
§. 276.
Hierauf tauchte ich den i zten Brachmonat das nicht gefärbte Weingeist-thermometer mehrmalen in Dinte und ließ es jedesmal tröcknen, und so wurde esmit einer schwarzen undurchsichtigen Kruste überzogen. Das kleinere Rothge-
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