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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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141
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Mittheilrrng der Warme. 141

nung getragen werden. Dieses ist nun aber hier, wo vom einfachsten Fall dieRede ist, meine Absicht nicht.

§» 258,

Bey dem Erkälten der Kugel kömmt nun eigentlich nur die Wärme inBetrachtung, welche die Kugel mehr hat, als die sie umgebende Luft. Es istder Ueberschuß der Wärme. Und dieser gehr nach und nach auS dem Körperweg. Ich werde denselben, so wie er zu einer beliebigen Zeit 7 ist, durchaus-drücken. In dem Zeittheilchen ä 7, geht ein Theil ä v aus der Kugel weg, undwenn ä 7 als beständig angesehen wird, so ist dem Grundgesetze zufolge ä ^ in derständiger Verhältniß von Diesemnach setze ich

ä ^ 6 7°

? "7

weil, wenn man 6 7 nicht beständig seht, 6 ^ sich nach ä 7 proportionirt. Indieser Formel ist 7 mitä 7 gleichartig, und stellt demnach eine Zeit von bestimm-ter Größe vor. Man sieht auch ohne Mühe, daß nach dieser Formel / durch dieOrdinate» einer logarithmischen Linie vorgestellt werden kann, deren Subtangente 7 ist/ und wo die Abfciffen 7 sind. Ist nun für 7 0, ^ ^ 5 , so ha-ben wir

und

-r-7

§. 259.

Wenn nun ein Körper nach diesem Gesetze erkältet oder auch erwärmtwird, so werde ich, Kürze halber, den Ausdruck gebrauchen, daß er logarith-niisch erkältet oder erwärmt werde, und Li« Snbtangente 7 werde ich die Er-kalruugs- oder Erwärmungs - Subtangenre des Rörpers nennen. DieseSubtangente stellt die Zeit vor, in welcher die Kugel alle Wärme verlieren würde,wenn sie nach arithmetischer Progreßion, und zwar in jedem Zeittheilchen eben soviel, wie in dem ersten 6 7 verlöre. Eben diese Subtangente ist auch in umge-kehrter Verhältniß dessen, was man die Geschwindigkeit der Erkältung oderErwärmung nennen kann und wirklich nennt, wenn man z. E. sagt, daß einekleinere Kugel geschwinder erwärmt oder erkältet werde als eine größere.

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