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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
130
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iZs Ausdehnung der Dünste durch dre Warme.

tropfen in einer Secunde Zeit ganz wegdünsiete. Auf geschmolzenem Bley wur-den 6 bis 7 Secunden Zeit erfordert. Aufsiedendem Bley wurden 14 Sekunden,und auf glühendem Eisen zo, und wenn es höchst glühend war, z 5 SecundenZeit erfordert. Leidenfrost bediente sich eines gläsernen Röhrchens, um Wasser-tropfen zu erhalten, die, so viel möglich, gleiche Größe hakten. Daraufkömmres fürnemlich an, wenn man die Zeilen mit einander vergleichen will. Denngrößere Tropfen gebrauche» allerdings mehr Zeit zum Auftröcknen.

§. 2Z8.

Ziegler in feiner Abhandlung hat ähnliche Versuche.

Da er aber nicht nur die Zeit, sondern mit seinem Fcchrenheicscheii Thermometerauch die Grade der Wärme zu bestimmen vornahm, so trieb er den Grad derWärme auch nur bis zum Kosten Grad. Die vornehmsten Grade sind folgende;

Grad des Fahrenheirschen

Secunden - Zeit zum Auf-

Thermometers.

tröcknen des Wasserten

pfens.

520 ^

89

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80

480

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60

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35

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250

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70

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§. 239.

Diese Versuche gehen von Leidcufrosto feinen in so fern ab, daß Lei-denfrost den Grad der schnellsten Ausdünstung Key der Hitze des siedenden Was-sers, folglich beym 2 men Fahrrnhcitschen Grad statt zu finden erachtete. Zieg-ler hingegen forschere genauer nach, und fand den zooten Grad. Vermuthlichhat auch Ziegler größere Waffertropfen gebraucht. Denn da er schon beymzrosien Grad 89 Secunden Zeit fand, so fand hingegen Leidenfrost bey ge-schmolzenem Bleye nur 6 bis 7 Secunden, und selbst bey höchstglühendem Life»nur Z5 Secunden Zeit. Da auch die Waffertropfen nicht so geniesten worden.