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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
117
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Hydrostatische Thermometer. ii?

fiel das Instrument bis zum 8ten Thcile in Ich demnach z Theile mehr als es inWasser von 14 Grad Wärme gefallen war. Da nun (§. 226.)

in I"-347^ Theile

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zu rechnen sind, so war für den Unterschied von 48 — 14 — - z, AeannnurschenGraden Wärme die Ausdehnung des Wassers, wie 347^- zu 351 — 1020: ioio.

§. 2S9»

Ich führe dieses nur als ein Beyspiel an« Denn zu solchen Versuchenmüßte die Röhre L l) viel dünner seyn, damit geringere Unterschiede bemerkt wer-den können. Weil aber sodann die Röhre viel länger seyn müßte, so hat man,um diese größere Länge unnöthig zu mach«!, sich anderer Mittel bedient. Manverfertigt das Instrument so, daß es in der leichtesten flüssigen Materie, die manzu untersuchen gedenkt, bis in O einsinke. Da es nun in schwerer!' sich nicht bisan die Röhre einsenken würde, so wird es mit Gewichten beschweret, die entwederunten an angehängt oder oben aufgelegt werden. Die Stuffenleiier bleibt hie-bet) wie sie ist. Sie giebt mittelst der vorläufig angestellten Rechnung (H. 2,06.)den Raum an, den das Instrument in der flüßigen Materie einnimmt. DaS Ge-wicht des Instrumentes, nebst dem so oben aufgelegt worden, macht zusammendas Gewicht der Materie aus, deren Raum das Instrument eimümmt. Und sokann Gewicht und Raum gegeneinander proporlionirt werden. Z. E. Vas In-strument sank iin Wasser bis in ^ zum 347^ Theil, und wieget 19z Gran. Alsich oben io Gran ausiegte, wog es 193 - 4 - io — 203 Gran Und es fiel ineben den, Wasser biS in 6 zum 365^ Theil, oder l8 Theile tiefer. Nun ist esgleich viel, ob für 3474 Raum 193 Gran Gewicht, oder für 365^ Theile Raum2v3 Theile Gewicht gerechnet werden.

K. 210.

Dieses ist für den Fall, wo die Gewichte oben auf gelegt werden; hangtman sie aber unten an, so kommen sie in die flüßige Materien und sind darinn weni-ger schwer. Das ändert nun die Rechnung. Man thut am besten . wenn mauhiezu besondere Gewichte widmet, und jedes, so man anhängt, so betrachtet, alswenn es mit dem Instrument eine Masse machte. Man nimmt sodann diePiobe(§.226.) für jedes dieser Gewichte besonders vor, um zu bestimmen, wievielRaum für einen jeden Theil der Sruffenleiter L v gerechnet werden muß.

§. 2H.

Wenn man sich ein solches Instrument will machen lasten, so fängt inanan eine Röhre auszusuchen, welche dünne sey, und durchaus gleiche« äußer» Dia-

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