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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
110
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n o Einige Anmerkungen über die Gründe der Thermometerabtheilung.

Barometer. Thermometer»

29" - - 8r,8

28 80,9

27 - - 80,0

r6 - 79, r

19 - 72,8

Herr glaubt ferner, er habe über siedendem Wasser einen luftleeren Raum

erhalten können, und sagt, das Wasser Habe nur 6; Grad Warme angenommen;eS sey aber, als wiederum Luft hinzugekommen, bis auf89,8Grade erhitzt wor-den, nachdem aber mehr tust sich hineingezogen, sey die Hitze desselben bey 27 ZollBarometerhöhe wiederum auf 8o herunter gekommen. Dieses sind dreyverschie-dene Grade, von welchen sich nur die zween ersten mit einander vergleichen lassen.Sie geben 89,8 — 65 — 24,8 Grade Unterschied. Und wenn in der Thstdas Wasser so viel als Luftleer gewesen, so sind diese 24,8 Grade für 27 Zoll Ba-rometerhöhe. Dieses giebt für jeden Zoll 0,91 Grad, und trist mit dem, wasmeine gerade Linie giebt, sehr nahe überein. Es wird demnach aus beyden Be-trachtungen folgen, daß der Druck der Luft, wenn das Barometer 27 PariserZoll Höhe hat, die Hitze des siedenden Wassers um 24 bis 25 Grade des Reau-mvrschen Quecksilberthermömerers vermehre. An des Herrn a'e Lr/c- Theorieüber diese Sache, finde ich nicht nöthig, mich hier aufzuhalten. Er fängt sie da-mit an, daß er dem Druck der Luft alle Kraft abspricht, das Wasser so zusammen-zühalten, daß, um es zum sieden zu bringen, ein größerer Grad von Hitze erfor-dert wird. So würde ich die Theorie nicht anfangen.