Vorläufige Betrachtungen. '
„fahren dabcy gebrauchen wollte. „ Dieses Verfahren ist zweyfach. Bey demersten legt -r die Rälce der Luft, wenn es anfängc zu frieren, und den Gradder Wärme, ivodey Luccer zu schmelzen anftingc zum Grunde. DieseGrade soll mau auf dem Thermometer bezeichnen, und den Zwischenraum in 2» ^Tbeile theilen, wovon io von der Mitte aufwärts, und die io andere herunter-wärtS gezählt werden. Die Mitte sieht als den Grad der gemäßigten
Wärme an. Zu diesen 20 Graden, nimmt er noch oben und unten 5 hinzu, umdie Sommerwärme und Winterkälte ;n bestimmen. Hier ist der Grad derschmelzenden Butter ekwaü unbestimmt. Nach Amonrous müßte eS der i r Lostedes Luftthermometers seyn. (§. 78 ) Dieses ist zu viel. Amoncouo scheint ei-nen Grad angenommen zu haben, wo die Butter schnell wegschmelzt. Und die-ser ist weit über die Sommerwärme hinaus, weil selbst nach 2 li:-:ontoris diegrößte von ihm beobachtete Wärme der Hand nur auf 1141 Grade geht. Ichfinde, daß geschmolzene Butter beym r 106 Grad anfängt zu stocken. Und Du-/e,rce spricht so, daß selbst im Sommer ein auf das Thermometer gelegtes Stück-chen Butter zerfließen könne, ohne eben an der Sonne zu liegen. Er verstehtdemnach unstreitig den geringsten Grad der Wärme, wobei) Butter zerfließenkann. Seine Lintheilung kann demnach folgeudermaaßen mit dem Luftrhermome.ler verglichen werden.
Luftthermo-
meter.
-t- 15
!IZ2, 5
- 4 - IO
1106
-i- 5
1279, 5
0
105;
— 5
1226, 5
- IO
IOO 2
— 15
97 Z, 5
Sommerwärme,schmelzende Butter,warm.
gemäßigte Warme,frisch.
Kälte zum frieren.Winterkälte.
Die gemäßigte Wärme fiel demnach auf den ivszsteu Grad. Daran fehlt ebennicht viel. Man sieht auS den Beobachtungen des Lrucquius, (H. 79.) daßdieser Grad sehr nahe, der mittlere Grad der Warme in, May und rm Hcrbst-mvnat ist.
§- 95 .
Die andere Art zu verfahren, die angiebt, und die er selbst als
von der erster» verschieden ansieht, gründet sich i°. auf den Grad der Tcinpcl a-
G r.
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