Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen. 49
dem Wasser heraus, und das Wasser füllet« allen Raum aus, den die noch übrigeLuft ausznfüllen gestattete. Er fand in drey Versuchen, daß 610, ;yz, 620GranWassers hineingetreten waren. Die ganze Röhre enthielt 796 Gran Wassers.Also war noch so viel Luft Larinn geblieben, als 186, 201, 196 Gran Wassers anRaume austragen. Demnach nur noch ungefähr der ^ Theil; oder wenn ausden drey Versuchen das Mittel genommen wird 194^ Theile von 796. Die Lufthat sich demnach im weißglühenden Eisen in der Verhältniß 194^: 796 —r: 4, Ol ausgedehnt. Robin sagt nicht, welches damals die Wärme der Lust war,noch in welcher Jahrszeit er den Versuch angestellt hatte. Da das Wasser nichtgefroren war, so konnte es wohl nicht im strengsten Winter gewesen seyn. Auchwohl nicht in der größten Sommerhitze. Wenn wir indessen den Grad auf 1050setzen, welches nach des Erncqnius Beobachtungen, (K. 79.) der vom Maymo.'nat ist, so folgt, daß der Grad des weißglühenden Eisens auf 4,01. 1052 — 4210des Lustthermvmeters gesetzt werden kann. Hiedurch wird also die größte Hitze- des Feuers bestimmt, so daß nicht bloß weißglühendes, sondern völlig schmelzendes und stark fließendes Eisen gar wohl auf 5000 gesetzt werden kann«
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