48 Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen.
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macht, wenn oben an der Kugel in ^ noch eine kleine Röhre ist. Die Röhrewird sodann in 0 zngefchmolzen, und das Glas gerade so mit Quecksilber gefüllt,wie, wenn es ein Barometer werden sollte. Auch muß die Röhre, die dazu er-forderliche Höhe haben. Alsdann wird die Röhre in zngefchmolzen. Und soHält dir Lust in ^ der Quecksilbersäule L L das Gleichgewicht. Da hiebey derDruck der äußern tust wegfällt, weil in 0 v ein luftleerer Raum ist, so wird inden vorhergehenden Rechnungen (§. 8z. n. f.) l> — 0. Damit können sie aufdiese Art von Luftthermometern ebenfalls angewandt werden. Ich habe mir einsolches 1751 verfertiget, um seinen Gang mit dem von andern Thermometern zuvergleichen. Dermalen habe ich nur noch die Stuffenleitec und die damit ange-stellten Beobachtungen.
§. 91.
Wolf in seinen nützlichen Versiichen giebt noch eine Art von Lüftchenniometern an. Sie besteht bloß aus einem Thermometerglas, in dessen Röhrer. UM. "" Quecksilber gelassen wird. Wenn also in der ersten Figur das Gefäß-' chen ö wegbleibt, und man läßt in der Röhre nur eine kleine Menge QuecksilbersC c, so stellt sie eiu solches Thermometer vor. Mau kann es legen oder stellen.Wenn es liegt, so hält die innere Luft allezeit dem Drucke der äußern das Gleich-gewicht; und so ist die Wärme in Verhälmiß sowohl dieses Druckes als des Rau-mes ^ den die Luft jedesmal einnimmt. Stellt man es aber so, daß dieKurgel oben ist, so muß von der Barometerhöhe die Höhe der Colunme L c abgezo-gen werden. Hingegen wird sie addirt, wenn die Kugel unten zu stehen kömmt^Das Quecksilber bewegt sich darin», so zu sagen, spruugswrise, weil allemal eineUeberwucht erfordert wird, um das Anreiben zu überwältigen. Es therlt sichsuch das Quecksilber leicht, so daß einzelne Stückchen davon in der Röhre liegenbleiben, oder wenn sie aufgerichtet ist, herabfallen.
§. 92.
Unter den verschiedenen Arten die Wärme der Körper, mittelst der Au«,dehnung der Luft zu bestimmen, oder beyde mit einander zu vergleichen, gehörtauch noch die von Hrn. Robin in feinen Grundsätzen der Artillerie angeführte.Er ließ eine eiserne Röhre, die am einen Ende geschlossen war, und am andern«ine sehr kleine Oeffnung hatte, im Schmiedefeuer wcißglühend werden, und ver-dünnet« dadurch die Lust in der Röhre, so viel sie in diesem Grade der Hitze ver-dünnet werden konnte. Ehe er sie aus dem Feuer nahm, verstopfte er die Oeff-riung mit einem eisern Drat, und ließ sie sodann in Wasser erkälten, ohne daß sichWasser oder Dünste hineinziehen konnte. Den Drar zog er nachgehends unter