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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
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47
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Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen. 47

Gran befunden. Werden diese zween Werthe mit einander multiplicirt, so ge-ben sie

. 28,416667 ss . 110280 1

ivoom-sn,iO8Z-4-——' 1244,7-1 -—---

i-l-Z: §(^--i8oo)^j r.so((>-rooo)-i-i20-!

Dieses ist demnach die erste Gleichung zwischen m und L.

§. 88 .

Gleich darauf brachte ich das Thermometer in die Stube, wo das Ba-rometer warund steckte es in siedend Wasser. Das Quecksilber stieg 9^ Zoll' über den Punct so daß demnach 7 — 9,7083 Zoll war. Da nun hierc L, und b — 28,16667, 1040, so findet sich mittelst dieser Werthe

die zweyte Gleichung

mL-si 577,74-

2757. (C—1040)

200 (O— 1 000) -4-120

20,402-4

28,41667i- 4 -z: ;(L—1000

§. 89 -

Aus diesen zwo Gleiäiungen findet sich nun der Werth

C — 15^4.

welches demnach der Grad des siedenden Wassers bey der Barometerhöhe von 28Zoll 5 Linien ist. Ohne auf die von dem Quecksilber herrührende Reductionenzu sehen , finde ich L — 1575. Da nun auch das Glas im siedenden Wasserum etwas erweitert worden, wodurch theils mehr Quecksilber in der Röhre ent-halten war und der Raum der Luft aus beyden Gründen größer wurde, so dürfteder Werth 1Z7; dem wahren näher seyn als der Werth 1554. Ich werde als einerunde Zahl L — 1572 annehmen. Amonrono fand 1417, (§. 78) Lruc-quius 1411, poleni nur izzz. (§.80.) Meine Bestimmung hält also ziem-lich das Mittel. Man hatte überhaupt angenommen, das siebende Wasser dehnedie Luft um -H- Theil aus, aber das war von einer Luft zu verstehen, die nicht dieKälte des frierenden Wassers hatte, sondern ungefähr kemperirt war. Ich habeübrigens dieses Thermometer hier umständlicher beschrieben, weil ich es noch zuandern Beobachtungen gebraucht habe. Zu gemeinen Beobachtungen habe icheine bewegliche Stuffenleiter dabey angebracht, die sich, nachdem es die Verän-derungen des Barometers erfordern, daran verschieben läßt.

§. 90.

Das in der Zten Figur vorgestellte Glas kann noch auf eine andere Artals ein Thermometer gebraucht werden. Am leichtesten wird es dazu ge-

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