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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
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;6 Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen,

Mittelst dieser Formel konnten nun die Grade der Wärme bestimmt werden. Z. E.1770, Len 24sten August, war einer der wärmsten Tage. Das Barometerstund bey 2 8". 2^" zz 8"^, folglich b2^". Und das Instrument gäbe k44,; Linien. Damit fand sich c 1121. Wiederum 1772, den 28stenJun.bey gleich warmen Wetter, war b i"', e e 4z. Dieses giebr cr122. Hingegen 1776, denn 27sten Jenner in der damaligen strergen Kälte,die jedoch bereits ein wenig nachgelassen hatte, fand ich b 4"', 5, e e8z",. Dieses giebt c 942. Um mir übrigens die Mühe zu erspahren, einejede Beobachtung besonders nachzurechnen, verzeichnte ich mir eine besondershiezu bienende Stuffenleiter mit schrege lausenden Linien, wodurch so wohl fürb -4- i 2^" als b l 2",, und die Werthe von c 8oo, 850, 900 .....i2oo, die Werthe von e e, und dann hinwiederum aus diesen jene, ohne fer-neres Rechnen gefunden werden konnten. UebrigenS hat Leupold schon ange-merkt, daß das Quecksilber in diesen Thermometern sich etwas mühsam bewegt,so wie es auch in Barometern geschieht, wenn die Röhre enge ist. Man kannihm aber durch das Neigen deö Instrumentes oder durch eine geringe Erschütte-rung leicht nachhelfen. Uebrigens nimmt es die Veränderungen der Wärme undKälte sehr schnell an.

Wenn man dieses Instrument neiget, so steigt das Quecksilber in derRöhre« Man nenne cp den Winkel, den die Röhre sodann mit der Verticalliniemacht, und x die Länge des Quecksilbers in der Röhre von der Oberfläche t 5 an-gerechnet; so wird bey gleicher Wärme überhaupt

(zz6 n - 4 - b n X costp). (a x) (zz6 n - 4 - b n e - 4 - k). (a e - 4 - k)seyn, wo für Quecksilber n i geseht wird, welches dann

(zz6 - 4 - kX colcp). (a--X) (zz6 - 4 - b e - 4 - t). (a e -4- k)giebt. Wird nun x, cp, K, e, e durch Versuche bestimmt, so kann mittelst dieserGleichung 3 gefunden werden. Doch ist dieses Verfahren etwas mißlich, weilman, so zu sagen, aus dem Kleinen aufs Große schließt. Man hat auch denAnschlag gegeben, die Röhre bey O schief zu biegen oder sie vollends horizontalzu legen. Die Bewegung des Quecksilbers in der Röhre wird aber dadurch nochmehr träge gemacht.

Figur. r . Nach dieser ersten und einfachsten Gestalt des Drebbelschen Thermome.'lerS hat man demselben verschiedene andere gegeben, wovon wiederum die einsach-

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