Z4 Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen.
nach das Maaß der Kraft ist, womit die Luft in dem Thermometer gedruckt wird.Diesem Drucke aber ist die Schnellkraft der Luft im Thermometer gleich.
§. 66 .
Die Wärme, oder die Rraft derselben in der Luft, ändert sich aberso wohl in Verhältniß von bl LI, als in Verhältnis! von .'VI 6. Denn bey glei-cher Dichtigkeit ist sie in Verhältniß der drückenden Kraft, (§. 49.) bleibt dem-nach bl II unverändert, so bleibt es auch die Dichtigkeit, folglich ist alsdann dieWärme in Verhältniß von IVl 6. Bleibt hingegen bck 6 beständig, und bl IIändert sich, so verändert sich bey gleichem äußern Drucke der Raum der Luft imThermometer, und mit demselben zugleich auch ihre Dichtigkeit. Da nun dieWärme durch ihre Kraft in einer Luft von bestimmter Dichtigkeit ausgcdrückt wer-den muß, (§. 5z.) und dann der Ausdehnung proportional gesetzt werden kann,(§ 50.) so folgt auch, daß die Wärme in Verhältniß von bl U ist. Demnachist sie in Verhältniß des Produktes bck 6. bl U.
§» 67»
Es kömmt demnach darauf an, daß dieses Product für einen besonder«Fall bestimmt werde, wo nemlich sowohl die Schwere der Luft als die Wärme ei-nen bestimmten Grad hat. Hiezu kann die mittlere Barometerhöhe am Meere,»der die von LF Pariser Zollen oder z z6 Linien angenommen werden. Und da mangefunden, daß der Grad der Kälte des frierenden Wassers ein sehr bestimmterGrad ist, so wird es gleichfalls gut feyn, wenn dieser zum Grunde gelegt wird.
§. 68.
Es sey nun, die zu dem Instrument gebrauchte flüßige Materie n makleichter als Quecksilber, so wird eine Columne von zz 6 n Linien der Columne-Quecksilber von zz 6 Linien das Gleichgewicht halten. Und so muß für eine be-liebige Barometerhöhe zz 6 -4- b Linien, L 6 — (zz 6 -l-b) n Linien gesetztwerden. Die Länge 8 U werde durch 2 Linien angedeutet, und die Höhe 8 dsey — e, wenn b — o, und die Kälte des frierenden Wassers in der Luft staktfindet, deren Wärme wir — roov sehen wollen. In andern Fällen sey sie —e — k, wo nemlich die Barometerhöhe — Zz 6 - 4 -b, und die Warme c stattfindet. Unter diesen Voraussetzungen haben wir(356 n — e) (2— e): (zz6n-i-bn— e- 4 -k). (2 — o- 4 -k) — 1000; cfolglich
c _ ZZ 6 n-l-bn — e- 4 -k, s — e - 4 - e
ZZ 6 n — e
I0QO
2 — e