Vom Zusainmeiidrücketi der Luft durch.außere Gewalt. 2z
Ich habe die Zahlen der lehren Columne ss berechnet, daß ich r r.„ial 29 --- Z48durch die Zahlen der ersten Columne rheilre.
§. Z 9 .
Dieses geschähe nun der Mariottschm Regel zufolge, weil nach dersel-ben die Zahlen der zweyten Columne in umgekehrten Verhältniß der Zahlen derersten Columne seyn sollten. Es sind nun die Zahlen der zweyten Columne kleinerals die nach dieser Regel berechneten Zahlen der dritten Columne. Und darausfolgt, daß die Luft sich um etwas weniges mehr als nach Maaße der drückendenKraft, zusammendrenget.
§. 40.
Ich finde in MllH-STr/ t 7 o//e§/o einen zwar nicht so weil
ausgedehnten, aber ganz ähnlichen Versuch, welcher in Decimaltheilen deS (ver-mnthlich Nürnbergschen) Werkfußes, folgende Bestimmungen angiebtr
Höhe desDruckes.
Höhe der Luftsäule.
beobachtet.
berechnet.
-,Z 5
c>, 640
0,64c»
r,47
c>, 6oa
0,609
2,56
0,580
v, ;8?
2,8Z
0,520
o,5Z2
3,21
0,460
0,469
3,64
0,400
o,4l3
3,8r
0,A8<2
0,395
4,»4
0,350
o,z6z
Da auch hier die Zahlen der letzten Columne größer sind als die von der zweyten,so zeigt dieses ebenfalls, daß die Luft etwas mehr als nach der Manottschen Re-gel zufammengepreßt wird.
§. 41.
Um diese Versuche mit den vorhergehenden zu vergleichen, müssen sie vor-erst auf einerley Maasstab gebracht werden. Dieses geschieht mit hinreichenderGenauigkeit, wenn man in Ansehung der letztem Tafel alle Zahlen der ersten Co-lumne mit -§7^, und alle Zahlen der beyden andern Columnrn mitmultiplicitt. Auf diese Art entsteht aus beyden Tafeln folgende r