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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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Das Ausmeßbare bey Feuer und Warme.

tet/ läßt sich die pyronsmie oder pyronomic gedenken, welche zugleich auch diesogenannten Feuerordmmycn in Städten unter sich begreift. Endlich Ha6e ichauch' §. i o.) der Pyrophoric Erwähnung gerhan. Diese mag insbesondere dieBehältnisse des Feuers nebst der Runst es lauge aufzubewahrm und zu erhal-ten anzeigen.

§. 79»

Da die Sonne «ine unerschöpfliche Quelle von Warme ist, die sie demPla-ueten und Cometensystem um sich herum mitkheilt, und besonders auf unserer Er-de die Abwechselungen der Jahrszeiten und ihrer Witterung herfürbringt, so ver-dient dieses in der pyromerrie eine besonder« Untersuchung, die sich durch py-ronrereorologie benennen läßt.

§. LO.

Wenn es also nur auf Namen ankommt, so Haben wir Hiemit einen gutenVorrath gesammlei, und zwar solche, di« «inen beträchtlichen Umfang in der Be-deutung haben, und eben so viele einzelne Theile der pyromerrie abgeben könn-ten. Eigentlich aber dienen sie besser zu einer bloßen pyrologie oder pyrosco-pie. Denn die Ordnung des Vortrages würde mehr für das Gedächtniß als fürden Verstand eingerichtet werden, und mehr eine Erklärung von Wörtern als vonSachen seyn. Bey diesem Vorrathe von Namen bleibt die Sache selbst nochseh - unbekannt. Wir müssen, um diese näher kennen zu lernen, tief ins innereder Körper eindringen. Denn dort finden wir die Werkstätte, wo das Feuer sei-ne mehresten und grösten Wirkungen herfürbringt. Mit diesem Eindringen indas innere der Körper geht es nun nicht so geschwinde zu. Es seht viele vorläu-fige Kenntnisse voraus, und mehrentheils müssen wir erst auS den äußern, in dieSinne fallenden Wirkungen schließen, wie es inwendig beschaffen seyn müsse, da-mit solche äußere Wirkungen statt finden können. Diese müssen uns daher imVoraus erst bekannt seyn. Man sieht ohne Mühe, daß hiedurch die Ordnungdes Vortrages bestimmt wird.