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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
XVI
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Lvi Ueber Lamberts Verdienste um die theoretische Philosophie.

Verhältnisse der Begriffe, ihre Ausdehnung und Unterordnung sinnlich machte,und so die Behandlung der Sähe, in Ansehung ihrer Umkehrung, und de» Berweis der Mäßigen Arten solcher Umkehrungen erleichterte. Wenn dieses auchvor der Hand aller Nutzen iss, den man sich von dieser Erfindung zu versprechenhak, so kann sie, wie ein gründlicher Philosoph bemerkt, den spekulativen Köpft»Dennoch nicht ganz gleichgültig seyn, da dieses der erste Schritt ist, den man z»chun hat, wenn dereinst eine allgemeine BezeichnungSkunst erfunden werden soll, umalle philosophische Fragen aus eine Art von Berechnung reducire» zu können.

Er blieb indeß bey diesen ersten Versuchen nicht stehen, er verlor die Be»zeichnungskunst der Qualitäten, wovon Leibnitz die erste Idee gegeben, nie autden Augen. Zu dem Ende berichtigte er (in den vom Jahr

1767. S. 334- und f.) einen Versuch, den in den M^e/ürner,

unter ber Aufschrift: r'n A/Üm rnve-

nre/uli/Mc-M-N bekannt gemacht hatte. So unvollständig und fehler,

hast dieser Versuch war, so vielen Beyfall ercheikte er dem Eifer de«Mannes, der ihn unternommen hatte. Er bekl<We eS, daß der Kaitsinn,womit er von einer Seite und das Hohngelächter, womit er von der an»Lern ausgenommen worden, einen gelehrten Mann abgeschreckt, den zweytenund wichtigsten Theil desselben der Welt mitzutheilen. Er glaubte, daß«in jeder auch verunglückter Versuch, die Wissenschaften durch nützliche Er»findungen zu erweitern, Achtung, so wie der Mann, der ihn gewagt, Aufmun»terung, verdiene. Er machte bey der Gelegenheit die Anmerkung, die uns vonstimm warmen und unpartheyischen Eifer für das Fortkommen der Wissenschafteinen Hohen Begriff machen muß: »Auch das haben alle große Erfindungen mireinander gemein, daß sie noch würden verborgen seyn, wenn nicht einige, indemsie bey dem Ziele vorbey trafen, ander» Gelegenheit gegeben hätten, «S schärf«in das Auge zu nehmen.,.

In dem ersten Versuche hatte Tr/cüen zwanzig Zeichen für eben so vielabstrakte Begriffe angegeben, an denen er versuchen wollte, die besonderem Be:griffe nach gewissen Regeln der wesentlichen BezeichnungSkunst zusammenzusehen«Allein diese Regeln, welche der zweme Versuch enthalten sollte, find nut diese«zweyten Versuche unterdrückt worden.

Diesen Verlust kann uns einigermaaßen die Abhandlung ersehen, dieLamberc selbst vorher (in den Xäis IMl. vom Jahr 1765« S. 44t. u. ff.)unter der Aufschrift bekannt gemacht hatte: / //. cke

re/en, , ll/ia rum annean Diese kleuie Schrift

giebt nicht nur einen richtigen Begriff von Leibnitzena //-ecro/L , der so

«ft ist verfehlt worden, indem man sie bald bloß auf die syllogistische Bezeich-nung«,