388
(Rij
es sich in einem Asthma hurmdum nützlich zeigte.
* fltfC
Das Athmen ward dabei stärker und häufiger: es
Jjiii
entstand ein Gefühl von Wärme in der Brust, das
jir
sich den Gliedmafsen mittheilte; eine Verstärkungund Beschleunigung des Pulses; die Augen wurden
lo$c
roth und glänzend; die Hautausdünstung ward er-
regt; die allgemeine Wärme vermehrt; der Durst
gröfser; die geistigen Functionen wurden erhöht, ^
alle festen Theile wurden thätiger, und Fourcrby ^
glaubte, dafs, wenn man fortführe, das Gas zu ath- Tiet
men, wahrscheinlich ein Entzündungsfieber entste- HS|
hen würde, das sich mit Lungenbrand endigen tob
könnte. Dict. des Sciences m£d. T. XVII. p. 492.
Nysten (Recherches p. 59-) spritzte Hunden Gai
Sauerstoffgas in die Venen, und zwar ohne Nach- ilt
tlieil, wenn es in kleinen Gaben nach und nach ge- k
schah, so dafs es nicht das Herz ausdehnen konnte; «
ja es schien ihm in gröfserer Menge vertragen zu 1;
werden, als atmosphärische Luft. te
Menschen und gröfsere Thiere können nur in r ,] ä
einer Luft athmen, welche hinsichtlich ihres Sauer- £
Stoff-Verhältnisses der atmosphärischen Luft nahe nj
kommt; wenn sie aber nicht mehr im Stande sind, ffll
den wenigeren, darin befindlichen Sauerstoff beim
Athmen-zu benutzen, so können es kleinere Säug- ^
thiere; wenn auch diese darin nicht mehr athmen
können, so thun es noch Amphibien, und endlich ^
sollen Insekten und Würmer (im Linneischen Sinn)
den letzten Rest des Sauerstoffs darin verzehren, .
«#
worin jedoch nicht alle übereinstimmen. Vau quelin
*