Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
389
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(Rapports de la Soc. Philom. T. I. p. 189 91.)machte Versuche mit dem Gryllus viridissimus, demLimax flavus und mit Helix Pomatia. Die Heu-schrecke lebte in acht Zoll atmosphärischer Luftsechsunddreifsig Stunden; die zurückgebliebene Luftlöschte ein Licht aus, auch wie sie mit Kalkwassergewaschen war. Die nackte Schnecke lebte 48Stunden in 12 Zoll atm. Luft, worauf fast alles Sau-erstoffgas darin fehlte. Die Weinbergsschnecke lebtevier Tage in zwölf Zoll atm. Luft, worauf aller Sau-erstoff daraus entnommen war. Vergl. was untenvom kohlensauren Gas gesagt ist.

H. Davy hat das Verdienst, uns mit einemGas näher bekannt gemacht zu haben, das nichtallein für einige Zeit geathmet werden kann, son-dern sich zugleich durch seine sonderbare, berau-schende Kraft auszeichnet. Seine Entdeckungen ent-hält eine auch sonst sehr reichhaltige Schrift: Un-tersuchungen über das oxydirte Stickgas unddas Athmen desselben. Zwei Theile. Lemgo 1814.8. Die französischen Chemiker, Vauquelin, The-nard (Traite de Chimie T. 4. p. 573.) statt eineangenehme Empfindung davon zu erhalten, befan-den sich sehr übel nach dem Einathmen desselbenund bezweifelten daher Davys Erfahrungen, diehingegen Pfaff mit seinen Zuhörern (Nord. Archiv4. 2. S. 141 146.) bestätigte, und w'obei er denverschiedenen Erfolg von der verschiedenen Berei-tung des Gas erklärte. Ein Paar neuere interes-