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2,2 (1828)
Entstehung
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171
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I

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Fünfter Abschnitt.

* Von der Milz.

§. 399.

Die Milz (spien, lien) ist bei allen Säugthie-ren, Vögeln, Amphibien, ohne Ausnahme vorhanden;unter den Fischen scheint sie den Gattungen Pe-tromyzon und Myxine (Gastrobranchus) zu fehlen.Von den Lampreten bemerkte es Alex. More-schi (Commentarium de urethrae corporis glandis-que structura, Acced. de Vasorum Splenicorüm inanimalibus constitutione nec non de utero gravidoepitomae. Mediol. 1817. fol. p. VII.) zuerst; vonden Neunaugen, wo ich sie auch vergeblich gesuchthabe, Garus (Zootomie S. 544.). Rathke (in sei-ner Anatomie der Prikken) erwähnt ihrer nicht,und eben so wenig Retzius in seiner Anatomie 1der Myxine in den Schwed. Abh. von 1822 und1824. Bei den wirbellosen Thieren kommt nichtseiner Milz Aehnliches vor.

Die Cetaceen haben mehrere Milzen, so dafsschon Ed. Tyson (Phocaena or the Anatomy of aPorpefs. Lond. 1680. 4. p. 19.) nach seiner Beob-achtung zehn bis zwölf Milzen bei dem Meer-schwein angab, und sich auch auf frühere Beobach-ter, als Bartholin, der zwei, und Dan. Major,der vier bis fünf gesehen, berief. Die übrigenThiere haben nur eine Milz, doch kommen als Ab-