bei dem Athmen abliängen, so ist es leicht begreif-lich, dafs es auf die Menge desselben gar sehr an-kommt, und wir können sein Verhältnifs von 21zu 79 Stickstoffgas wohl als sehr wesentlich anse-hen, um das Leben zu unterhalten, ohne zu rascheinzugreifen. Das reine Sauerstoffgas befördert dasdem Athmen analoge Verbrennen aufserordentlich,so dafs die brennenden Körper darin mit starkemGlanz schnell zerstört werden; ähnlich ist das Ath-men darin. Sorg will selbst bei Insekten, z. B.Maikäfern (S. 18.), Leuchtkäfern (S. 35-) Abend-vögeln (S. 68), und Bienen (S. 97.) eine gröfsereThätigkeit und kürzere Lebensdauer bemerkt ha-ben, wie auch früher Lavoisier, später besondersBeddoes (und H. Davy) bei Säugthieren beob-achtet hatten. J. Bostock (Versuch über dasAthemholen. A. d. Engl, zweite Aufl. Erfurt 1817. 8-S. 161) zieht hingegen aus den von ihm zusammenge-stellten Beobachtungen der Schriftsteller den Schlufs,dafsdieVeränderungendurchSauerstoffgas im Organis-mus wohl nicht so grofs seyn dürften, als sie angege-ben sind, da namentlich die Bildung der Kohlensäuredadurch nicht vermehrt wird, und er glaubt daher,dafs das Leben lange darin fortgesetzt werden könnte.Um das aber mit einem Schein des Rechts behaup-ten zu können, hätte er wohl einige Versuche selbstanstellen können. Die von Fourcroy mit zwan-zig Schwindsüchtigen angestellten Versuche bewährtendie früher gefafste Meinung von der reizenden Wir-kung des rein eingeathmeten Sauerstoffgas, während
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