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2,2 (1828)
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Achter Abschnitt,

Von der Einsaugung.

§. 414.

Der im Darm bereitete Speisesaft (Chylus) wirdbei dem Menschen und bei den Säugthieren vonden einsaugenden Gefäfsen aus den Zotten und demzu ihnen gehörigen Gewebe (§. 407.) auigenommenund in die Gekrösdrüsen (glandulae mesentericae)geführt und aus diesen durch andere einsaugendeGefäfse in die Lendengeflechte derselben und inden Brustgang (Ductus thoracicus) gebracht. Wennman nämlich fein Thier, nachdem es ein Paar'Stun-den zuvor gefressen, oder kurz vorher die Brust ge-sogen hat, schnell tödtet und öffnet, so sieht mandie einsaugenden Gefäfse des Darms und Gekrösesvon einer milchartigen Feuchtigkeit strotzen, sichblitzschnell in ganzen Strecken entleeren, und sichdiese auch zum Theil wieder füllen. Dabei erschei-nen auch die Gekrösdrüsen ganz weifs, so dafs sievon Ghylus strotzen, während dieblutfiihrenden Ge-fäfse umher nur Blut enthalten; oft dauert es lange,dafs sehr viele Saugadern von dem Milchsaft imhöchsten Grade gefüllt bleiben.-

Vinc. Fohmann (Anat. Untersuchungen überdie Verbindung der Saugadern mit den Venen. Hei-delb. 1821. 8. S. 44.) glaubte bei einem Seehunde(Phoca) gefunden zu haben, dafs.die bei ihm, wiebei den Hunden und Delphinen in einer Masse (demII. 2te Abth. Q