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Erster Abschnitt^
Von den Nahrungsmitteln und dem Drange zuden selb eh.
§. 360 .
Da ein jeder Organismus immerfort durch seineeigene Thätigkeit einen Theil seiner Stoffe ver-braucht und ausscheidet, so müssen ihm durcli dieNahrungsmittel wieder andere dargeboten werden,die er sich aneignen kann, um in dem Wechsel zubestehen; da er überdiefs aber, wenigstens für eineZeit, zunehmen und sich entwickeln soll, so mufsihm alsdann sogar mehr aus dem Genossenen ange-eignet werden, als er verbraucht.
Die Pflanzen nehmen ihre Nahrung aus demBoden, worin sie wurzeln, aus ( der Luft und demWasser, womit sie umgeben sind, ohne deswegenihre Stelle im geringsten zu verändern. Die Thiere,sobald sie selbstständig sind, müssen ihre Nahrungsuchen, oft in grofser Ferne; nicht selten müssensie darum kämpfen und vielerlei Noth und Mühse-ligkeiten bestehen.
Auch der Mensch verwendet einen grofsen Theilseines Lebens darauf, sich die nothige Nahrung zuverschaffen; ja man kann sagen, dafs die Art sei-ner Existenz grofsentheils von der Leichtigkeit oderSchwierigkeit abhängt, jener Aufgabe zu genügen.Wenn sein ganzes Leben jener Sorge anheimfälltund er nur mühsam Sättigung finden kann, so lebter wie das Thier und sein geistiges Auge bleibt ver-
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