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Siebenter Abschnitt.
Von dem Darinkaual.
§. 403 .
Der Darmkanal (Tractus iutestinalis), welcheram Pförtner anfängt und bis zum After reicht undin den dünnen und dicken Darm (Intestinum te-nue et crassum) eingetheilt wird, hält bei dem Men-schen gewöhnlich fünf bis sechsmal die Länge desKörpers, oder ungefähr dreifsig bis sechsunddreilsigFufs, wovon vier bis fünf Theile auf den dünnen,und das Uebrige auf den dicken Darm kommen.
Vergleichen wir den menschlichen Darmkanalmit dem der Säugthiere, so sehen wir ihn in jederHinsicht in einem mittleren Zustande zwischen demder Thiere, welche blos von vegetabilischer, undderer, welche blos von animalischer Nalirung leben.Erstlich nämlich ist er bei weitem nicht so lang,als bei jenen, und lange nicht so kurz als er beidiesen in der Regel angetroffen wird, das heifst,wenn nicht andere Umstände, z. B. Drüsen des Ma-gens, Verdopplungen desselben u. s. w. ein anderesVerhältnifs der Länge des Darms bedingen, Zwei-tens ist der dünne Darm des Menschen ziemlichweit, und verhältnifsmäfsig viel mehr, als bei denThieren, die von vegetabilischer Nahrung leben, aufder andern Seite aber weit mehr vom dicken Darmunterschieden, als bei den mehrsten Thieren, dieanimalische Nahrung geniefsen. Der Blinddarm des