Hohlvene, in da« rechte Her«, und durch die Lungenarteriein die Lungen, wo die chemische Vereinigung der Luft und deaBluts vor sich geht, und sich arterielles Blut bildet. Man möchtedabei sagen: quod fieri potest per pauca, non debet fieri permulta. Die Idee übrigens, dafs die einsaugenden Gefäfse derLungen den Sauerstoff aufnehmen, hat schon B. N. G. Sch re-ger in seiner Diss. physiol. System, vasorum absorbent. Lpipz.1793. 4- aufgestellt, s. dessen Schrift: De functione placentaeuterinae. Erlang. 1799 4- p. 57-
Asm. 5- J. B. Wilbrand. (Die Natur des Athmungs-Processea. Frkft a, M. 1§27- 8-) stellt in Abrede, dafs es einenSauerstoff, einen Kohlenstoff u. s. w. giebt, dafs die im Wasserbefindliche Luft von den Fischen geathmet wird und setzt da-gegen unumstößlich fest, dafs die dem Wasser (für die Wasser-bewohner]) oder der Luft (für die Luftbewohner) inwohnendeLichtnatur dem Körper der atlimenden Geschöpfe in steter Er-neuerung mitgetheilt werde!
§. 438.
Es ist schon oben erwähnt worden, dafs die andernGasarten das Leben nicht auf die Dauer unterhal-ten, und insoferne die atmosphärische Luft alleinrespirabel ist: allein jene unterscheiden sich dochauch sehr wesentlich unter einander, da einigederselben wenigstens für einige Zeit geathmet wer-den können, andere hingegen zum Athmen völliguntauglich sind, und diese weichen wieder darinvon einander ab, dafs einige blos dazu untauglichsind, ohne etwas direct schädliches mit sich zu füh-ren, während die andern gradezu etwas dem LebenFeindliches enthalten.
Da es der Antheil an Sauerstoff allein ist, vondem die dem Leben nothwendigen Veränderungen