ben immer dasselbe Resultat, so dafs man au des-sen Annahme gezwungen ist.
Wir dürfen also als ausgemacht annehmen:Erstlich, dafs ein Theil des Sauerstoffs der atmo-sphärischen Luft bei dem Athmen sich mit der Kohledes Bluts verbindet und Kohlensäure bildet. Zwei-tens, dafs ein anderer Theil des Sauerstoffs an dasBlut geht, wo er wahrscheinlich zur Bildung derauszuathmenden Wasserdämpfe verwandt wird. Drit-tens, dafs bei dem Ausathmen mehr Stickstoff aus-gehaucht' wird, als bei dem Einathmen in der at-mosphärischen Luft vorhanden war.
Anm. 1. Edwards (S. 4440 hat einen Frosch in Wasser-atoffgas gebracht und ihn darin 8V* Stunde gelaasen, wo er zu-erst eine Zeitlang (?) regelmafslg geathinet haben soll, hernachschwächer athmete und endlich damit aufhörte, ln dem Ballon,der 153 Ccntiliter Wasserstoffgas führte, fand er nach demVersuche 2*97 Centiliter kohlensaures Gas: diese hätten nichtaus den Lungen kommen können, da Edwards diese vor demExperiment zusammengedrückt hätte, auch ohne das bei ihrerKleinheit darin nur eine Spur von Kohlensäure hätte anwesendseyn können. Ich begreife jedoch nicht, dafs Edwards hiererstlich die Ausdünstung ganz bei Seite setzt, denn das Experi-ment als richtig angenommen, was man kaum glauben sollte,da die Menge der erzeugten Kohlensäure so grofs ist, so hatliier doch kein Athmen statt finden können, und die Kohlen-säure kann nur ein Product der Hautthätigkeit gewesen sevn,denn wie wäre es möglich, dafs so viel Kohlensäure in der Zeitaus den kleinen Lungen gekommen wäre; zweitens aber, wennalles sich richtig verhielte, wie ich nicht glaube, so würde es,wie bei den mehrsten Edwardschen Experimenten auf die mensch-liche Physiologie keine Anwendung finden, denn die Fröschekönnen ja stundenlang ohne alles Atbemholen leben. Wenn er