auch S. 447* nur im Sommer Jas Ausströmen der Kohlensäureaus der Haut der Frösche annimmt, so hat er das durchaus nichtbewiesen, und ich würde gar nicht darauf Rücksicht genommenhaben, wenn ich nicht hätte den Schein vermeiden wollen, alsob ich seine angeblichen Erfahrungen zu erwähnen vermiedenhätte. Mir scheint, er habe nirgends Licht gebracht, wo esdie menschliche Physiologie betrifft.
Anm. 2- Nysteu und Coutanceau (Re'vision p. 296-)athmeten Stickstolfgas ein und fanden in dem ausgeatbmetenGas sieben bis acht Hunderttheile kohlensaures Gas, wie wenusie atmosphärische Luft geathmet hätten ; ein Hunderttheil da-von ziehen sie ab, weil ihr Stickstoffgaa schon vor dem Athmenso viel kohlensaures Gas enthielt, allein, da sie nur ein PaarAthemzüge thun konnten, so mochte sich die ausgeathmete Koh-lensäure schon vor dein Experiment oder während desselben mitder noch in den Lungen vorhandenen atmosphärischen Luftgebildet haben.
Es ist nämlich nichts unwahrscheinlicher, wie auch die Verfasserselbst an andern Stellen zugeben, als dafs sich schon die fertigeKohlensäure im Blut befinden sollte. Nie finden wir, dafs dasBlut die Stoffe, welche aus ihm ausgeschieden werden, schonvorher fertig in sich enthält. Ich weifs wenigstens kein Beispielder Art.
Anm. 3* W. Prout (Beobachtungen über die Menge deskohlensauren Gases bei der Ausatbmung zu verschiedenen Zei-ten und unter verschiedenen Umständen. Schweigger's N.Journ. B. 15. S. 47 — 76*) fand, dafs die Menge des ver-brauchten Sauerstoffs und also auch der gebildeten Kohlensäuresich während vierundzwanzig Stunden nicht gleich sind.Das Maximum fand er zwischen zehn Uhr Vormittags undzwei Uhr Nachmittags, oder gemeiniglich zwischen H und 1Uhr ; das Minimum fängt nach ihm um achteinhalb Uhr Abend®an und dauert fast gleiclimafsig forr, bis drei ein halb UhrMorgens.
Wenn die Menge des verbrauchten Sauemoffgases und