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sich der Stickstoff bei dem Athmen verhalte. Allenund Pepys nahmen mit Lavoisier an, dafs ebenso viel Stickstoff aus- als eingeathmet werde, sowie auch Erasm. Emil. Bruun (De ratione, quaeinter azoticum aeris atmosphaerici et respirationemhumanam intercedit. Hafn. 1815. 8.) damit überein-stiinmte. Andere Experimentatoren hingegen, wieSpallanzani,Humboldt undPro vencal, so auchH. Davy, fanden, dafs ein Theil des eingeathmetenStickstoffs absorbirt werde, die ausgeathmete Luftdavon also weniger enthalte; Andere, wie Ber-thollet, Nysten, Coütanceau, Dixlong undDespretz (p. 7 ( J9.) nehmen an, dafs- jedesmal mehrStickstoff ausgeathmet werde, als in der eingeath-meten Luft vorhanden war. Despretz (p. 817.)sagt, dafs bei fleisch- und grasfressenden Säugthie-ren, so wie bei den Vögeln Stickstoff ausgehauchtwerde, doch mehr desselben bei den grasfressenden,als bei den fleischfressenden.
Edwards (a. a. O. S. 429.) nimmt sowohlEinsaugung, als Aushauchung des Stickstoffs an, undzwar beide zugleich, doch nach Umständen verschie-den, und glaubt auch daher, dafs die verschiedenenAngaben der Schriftsteller sich dadurch erklärenlassen. Das letztere hätte allerdings vielleicht etwasliir sich, allein dafs ein Stoff zugleich von einemOrgan aufgenommen und ausgeschieden werde, istgegen alle Analogie. Despretz Versuche sind auchzu zahlreich, sie wurden zu allen Jahreszeiten undmit den verschiedensten Thieren angestellt, und ga-
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