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Der Aufenthalt der Eingeweidewürmer im Darmkanal, inEingeweiden, z. B. in den Nieren, der Harnblase, der Leber,dem Gehirn, in geschlossenen Blasen, also au Orten, wo keinerespirable Gasarten Vorkommen,, während andere in den Lun-gen der Säugthiere und Amphibien, in der Schwimmblase derFische leben, zeigt offenbar, dafs das Alhetnholcn bei ihnen vongeringer Bedeutung seyn müsse, denn sonst wäre wohl mehrGleichförmigkeit darin, wie es z. B. bei den höheren Thierenist, die ohne Zugang zur atmosphärischen Luft nicht lebenkönnen. Man sollte daher glauben, dafs z. B. in den Gallen-gängen blos eine Veränderung der Flüssigkeiten an der Ober-fläche der Würmer geschehen könnte, und dafs, was ihnen zurNahrung dient, für ihr geringes Leben keiner weitern Verände-rung bedarf.
Wo eigeue Athmungswerkzeuge sind, da finden wir sie un-entbehrlich, und alle anderen Hülfsmittel können sie nicht er-setzen. Einem Menschen, einem Säugthier, einem Vogel, derenLuftröhre verhindert ist, atmosphärische Luft in die Lungen zuführen, hilft die Hautrespiration zu nichts, sondern ihr Tod istentschieden. W. F. Edwards (De l’influence des agens phy-sifjues sur la vie. Paris 1824- 8- p- 720 schnitt einigen Frö-schen , die unterbundenen Lungen weg, und setzte die Tbiereauf eine feuchte Erde, wo sie dreiunddreifsig bis vierzig Tagelebten. Man weifs aber auch, wie wenig diesen Thieren über-haupt die Respiration ist, und mit welchem geringen Athmensie auskommen können. Da er die Lungen unterbunden, undalso natürlich unter dem Bande abgeschnitten hatte, so machteder obere Theil derselben eine geschlossene Hole, und es wa-ren also nur kleinere Lungen, mit denen die Frösche lebten.Auf die Hautrespiration würde ich hier wenig geben; der Ver-fasser erzählt auch selbst (S. 770 ^* e Beobachtung, dafs einFrosch, der sich nicht mit der Oberfläche seines Körpers ausdem Wasser erheben konnte, dessen Lungenrespiration abernicht gehindert war, viertehalb Monate lebte. Ich habe auch obenII. 2te Abth. A a