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2,2 (1828)
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(§ 433* Anm. 3-) schon erwähnt, wie wenig dem Proteus dieKiemen helfen, wenn er nicht mit den Lungen alhmen kann.

Eben so wenig möchte ich daher Hum holdt beistimmen,wenn er in seinen Versuchen mit Schleyen (Cyprinus Tinea,a. a. O. S. 110.), deren Köpfe mit Kork und Wachstuch um-geben über einem cylindrischen Glase standen, während ihreKörper in dem Wasser desselben hingen, das fünfstündige Lebenderselben der Hautrespiration zuschreibt, wo nämlich die Hautdie dem Wasser beigemischte atmosphärische Luft zersetzt hätte.Ich habe zwei grofse Schleyen (von fünfzehn bis sechszehn Zoll)ganz trocken hingelegt und nach fünf Stunden lebten sie beidenoch, obgleich sie zuletzt die Kiemenrespiration nur sehr müh-sam und selten ausübten; hierauf wurden sie in Wasser gelegt;der eine Fisch ward todt im Wasser gefunden, der andere lebteaber noch am andern Morgen, und mufste wieder vier Stundenim Trocknen zubringen, wo ich ihn wieder in Wasser legenliefs, hernach aber nicht Zeit hatte, den Versuch fortzusetzen.In jenen Versuchen war ja auch die Kiemenrespiration in derLuft nicht aufgehoben, in den letztem aber war gewifs an dem1 trocknen Körper keine Hautrespiration. Es ist übrigens wun-derbar, wie verschieden das Vermögen der Fische ist, in derLuft zu atbmen: die Heringe z. B. sterben gleich, so wie siedem Wasser entnommen sind; die Aale können tagelang aufdem Trocknen leben, so auch, wie oben (§. 3480 erwähnt ist,die Perca scandens, vom Uranoscopus scaber sollte ich auchso etwas erwarten; ich kenne wenigstens keinen Seefisch, derein zäheres Leben hätte. v

Ich kann auch daher unmöglich so viel auf die Darmre-spiration des Schlammpeitzkers (Cobitis fossilis)geben, als Ermanin seinen trefflichen Beobachtungen über die Schwimmblase (InGilberts Annalen B. 30- S. 140 159-) gethan hat. Ichhabe wenigstens jenen Fisch in einem grofsen Glase öfters meh-rere Stunden lang auf dem Boden ruhig liegen und sich blosder Kiemeurespiration bedienen sehen: das könnte nicht sevn,wenn die sogenannte Darmrespiration so nüthig wäre. Ist er