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2,2 (1828)
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Zeitraum von einundzwanzig Jahren bemerkbar zuwerden.

Es mufs also, was die thierischen Körper durchAthemholen und Ausdünstung, was so viele Aus-flüfse von Sümpfen u. s. w. beständig in dem Ver-hältriifs jenes Gemisches ändern, und das Schädli-che, was noch hinzukommt, durch die bewegtenWasser, durch die Strömungen der Luftschichten,durch die Vegetation der Gewächse und anderevon uns nicht erkannte Hülfsmittel wieder ausge-glichen und gut gemacht werden, so dafs die Erdeden Thieren immer bewohnbar bleibt, deren Lebenohne Athmen nicht gedacht werden kann.

Anm. Aufser den Thieren. deren AtlieraWerkzeuge wirkennen, giebt es andere, bei denen wir nichts von der Art walir-nchmen, ohne dafs wir jedoch deswegen berechtigt wären, ih-nen das Athmen, oder etwas dem Analoges, abzusprechen.Spallanzani (Rapports de l'air avec les etres organises. ParJean Senebier. T. 2- Geneve 1807- 8- p. 243 256-) sprachzwar von Thieren, die ohne Athmungswerkzeuge wären, unddoch auf eine ähnliche Art die Luft veränderten, wie diejeni-gen, welche sie besäfsen: unglücklicher Weise aber meinte erdamit die Regenwürmer, deren Respiratiansorgane uns jetzt hin-länglich bekannt sind. Dagegen hat er das Verdienst (daselbstund in seinen Memoires sur la respiration. Geneve 1803- 8-)gezeigt zu haben, dafs alle thierische Theile, selbst die Schaalender Mollusken, auf eine mit dem Athemholen analoge Art dieLuft verändern. Wie bei so vielen Thieren weder die Mus-kel-, noch die Nervensubstanz geschieden sind, so kann bei ih-nen auch vielleicht statt eigener Werkzeuge des Athmenliolensdas hinlänglich seyn, was die Oberfläche ihres Körpers anziehendund ausscheidend bewirkt.

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