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1818- p- 157- unter dem 26. Jnl. 1817. bemerkt, dafs er siesclion vor ein Paar Jahren untersucht habe, giebt aber eine aus*serst rohe, und unbrauchbare Figur davon. Meckel hatte mirschon 1815 seine Vermuthung geäufsert, dafs die Fäden desSqualus ciliaris Foetuskiemen seyn möchten und ich untersuchtesie hierauf am 24sten April desselben Jahres unter dem Mikro-skop, und fand in der Mitte eines jeden Fadens ein Längsge-fäfs von dem überall nach beiden Seiten kleine Gefäfse im rech-ten Winkel abgingen und sich in einer aus kleinen Kügelchenbestehendeu Masse verloren. Jeder Faden ist an dem freienEnde stumpf und etwas verdickt, und das Gefüfs daselbst ge-wunden. Frisch habe ich sie nicht untersucht.
Unter den Gräthenfischen ist die Gattung HeterobranchusGeoffr. wegen der traubenförmigen Organe merkwürdig, dieam dritten und vierten Kiemenbogen hängen, und eigenthüm-liclre Nebenkiemen zu bilden scheinen. Bei einem andernägyptischen Fisch, Sudis aegyptiaca, hat Ehrenberg ein sehrgrofses, spiralförmiges, nervenreiches Organ entdeckt, das mitseinem Ende deutlich in die Kiemen übergeht, und daher auchwohl zu diesen gehört, so räthselhaft das sonst seiner Grüfsenach scheint. Im zweiten Heft seiner reichhaltigen naturhist.Bemerkungen wird Ehrenberg eine Beschreibung und Abbil-dung davon geben.
Der Uebergang der Arterien in die Venen und ihre Aus-breitung auf den Kiemen ist in den Werken auseinandergesetztdie §. 426. Anm. 1. genannt sind.
Was die Schwimmblase der Fische aber betrifft, so ist siewohl allerdings in der Hauptsache ein Mittel, das specifisclieGewicht derselben mit dem umgebenden Medium in Gleichge-wicht zu bringen, worauf schon früher gesehen ward, undwas la Roche in seinen trefflichen Untersuchungen (Obss.sur la vessie aerienne des poissons. Annales du Muse'e T. XIV.p. 184 — 217- P- 245 — 289-) auf das gründlichste dargethanhat. Bei den fliegenden Fischen ist sie auch sehr grofs. Dafssie als Schwimmwerkzeug nicht unentbehrlich ist, mufa man