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Diese Verhältnisse der GePäfse zu den Lungenfinden sich vielleicht gröfstentheils wieder, wo wirauf die Masse der Lungensubstanz selten, denn sonstfreilich treten schon die Vogel, noch mehr aber dieAmphibien zurück, da die Dichtigkeit der Substanzimmer mehr wegfällt, so dafs die Lungen der Am-phibien zuletzt nur dünnhäutige Säcke bilden.
Aura. 1, Reifs eisen liat schon in seiner Inauguraldis-sertation : De pulmonis struclura, Argent. 1803. 4. eine sehrhübsche Figur von der Ausbreitung und Endigung eines kleinenBronchialastes , welche die genügendste Fundameatalvostelr-lung der Beschaffenheit der Menschen- und Säuglliier-Lun-gen giebt. In seinem grofsen, oben schon genannten Werke,finden sich eine Menge der schönsten Abbildungen, sowohl je-ner Verzweigung der Bronchialäste, als auch der Gefäfsverlhei-lung in den Bronchialenden, oder den ebmaligen Lungenzellen,gegen welche alle älteren Abbildungen höchst dürftig sind.
Anm. 2. Der äufsere Unterschied der Säugthierlungen,oder der hinsichtlich ihrer Theikmg, ist vielfach berührt, undCuvier (Lecons IV. p. 341-) hat ein grofses Verzeichnis derLungenlappen bei den Säugthieren gegeben: nähere Unterschiededes Baus sind nicht angegeben, die indessen allerdings vorhan-den sind. In den Obss. Colleg. Privat. Amstel. II. p. 42- istschon angegeben, dafs man alle kleinen noch so kleinen Läpp-chen der Rindslungen von aufsen trennen kann, dafs es beinahedas Ansehen von conglomerirten Drüsen gewinnt; ebendaselbstp. 15- wird gesagt, welchen Anblick die Lungen des Kalbes ge-währen, wenn man Bronchialäsie mit Quecksilber füllt, undauch angegeben, dafs eine solche Anfüllung bei Schafslungensich nicht so gut erhalten habe, sondern das Quecksilber nachacht Tagen überall hervorgedrungen sey. Das habe ich hinge-gen bei Kalbslungen nicht gesehen, deren feste Haut das Queck- ,silber leicht zurückhält. Mit Recht hat Jo ach. Fr. Dieterichs