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kes Einathmen voran, und nun wird beim Ausath-men, gewöhnlich mit geschlossenem Munde.die Luftschallend durch die Nase ausgetrieben. Mehren-theils kommt auch aus dieser der Reiz zum Niesen,indem durch irgend etwas ein Kribbeln oder Kitzelnin der Nase entsteht; da ein einmaliges Niesen diefsselten entfernt, so geschieht es gewöhnlich wieder-holt. Ein andres Mal kommt der Reiz vom Auge,z. B. wenn man in die Sonne sieht, wo der Verlaufdes nasociliaris diefs leicht erklärt. Häufig entstehtes sympathisch, z. B. aus dem Unterleibe, wo dasNiesen zuweilen sehr lange, ja stundenlang unauf-hörlich geschehen kann, so dafs Gongestion nachdem Kopfe und Gefahr entsteht, wie hier nochkürzlich bei dem Kinde eines Arztes der Fall war.
Wir können niesen, wenn wir wollen, wer sichaber nicht darauf geübt hat, thut es auf eine ge-zwungene Weise, so dafs man es vom unwillkürli-chen Niesen leicht unterscheidet. Wir können auchdas Niesen unterdrücken, doch entsteht dabei meh-rentheils eine unangenehme Empfindung in der Nase.
Anm. 1. Roose über die Willkiilur beim Athemholen. InReil's Archiv B. 5. S. 159 — 168- — Marc. Ant. Caldani.Das Athmen ist eine willküln liehe Action, durch einige Tbat-•achen erwiesen. Das. B. 7. S. 140 — 144-
Anm. 2- Des angeblichen Rachens und Weinens der Thiereist §. 334- Anm. 2 - gedacht. Die veränderten Arten dft Atliem-holons finden wir bei ihnen grolsentlieils wieder, z. B. Gäh-nen, Schnarchen, Husten, Niesen, Keuchen.
§• 433.
Wenn man nach Reifseisens Vorschrift in
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