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lange gehustet wird, bis sie fortgeschafFt sind; oftist aber auch das Reizende nicht fortzuschaffen, odersitzt tiefer, so dafs der Husten trocken ist. Zuwei-len liegt die Ursache gar nicht in jenen Theilen,sondern im Unterleibe, was durch den Lauf desVagus leicht erklärt wird; man findet diefs beson-ders bei alten Leuten, bei Säufern u. s. w. die' oft,besonders des Morgens, viel husten; sympathischentsteht er auch durch Hautreize, z. B. durch Kälte,wenn das Knie entblöfst wird, wovon ich einen Fallweifs. Einen stärkeren Husten kann man kaumdurch die Kraft des Willens unterdrücken, alleinman kann husten, wann man will.
Das Räuspern (exscreatio) geschieht, um an-gehäuften Schleim von der Zungenwurzel, vom Kehl-deckel, vom Gaumsegel, oder ein anderes lästigesGefühl von dort zu entfernen; daher geschieht es toft, wo es wenig oder gar nicht helfen kann, z. B.bei angeschwollenem Zapfen, der durch seine Be-rührung die Zunge reizt. Bei dem Husten ist dasAusathmen tiefer; bei dem Räuspern wird die imKehlkopf befindliche Luft mit einem eignen Schallausgetrieben, oder gegen das Gaumsegel geprefst,besonders wenn wir dasselbe aufziehen und denMund schliefsen, durch den der hierbei gelüseteSchleim hernach ausgeworfen wird. Manche habendas Bediirfnifs mehr, und räuspern sich jedesmal,ehe sie reden, bei andern ist es Gewohnheit, odergeschieht nur, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Bei dem Niesen (slernutatio) geht ein star-