Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
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Schluchzen (singullus), worin offenbar etwasKrampfhaftes ist, woran der Kehlkopf, das Zwerch-fell, aber auch die andern Muskeln des Brustgewöl-bes Theil haben können. Oft wird auch ein Schluk-ken oder Schluchzen durch die Speiseröhre veran-lafst, wo sie durch das Zwerchfell geht, oder auchvon diesem an <der Stelle, wie z. B. wenn man sichnach dem gemeinen Ausdruck verschluckt, d. h. et-was zu rasch hinabgeschluckt hat, so dafs man ander Stelle ein unangenehmes Gefühl hat. Hierbeisind keine Thränen, aber die Ausathmungen gesche-hen hier eben so stofsweise, so dafs zuweilen derKopf etwas gehoben wird: hält man diesen etwashintenüber, oder trinkt man ein Paarmal in solcherStellung, so hört es gewöhnlich auf. Wie sehr eskrampfhaft ist, sieht man aus dem häufigen Erschei-nen desselben in vielen Fiebern und bei Sterbenden.Man kann es aber auch willkührlich hervorbringen,wie man vorzüglich bei Weibern sieht, entwederunmittelbar, oder mittelbar durch einen Druck indie Herzgrube, oder an einen andern Theil.

Der Husten (tussis) besteht aus starken undschallenden Ausathmungen, welche nach einem stär-keren Einathmen erfolgen und wodurch gewöhnlichder in den Lungen, der Luftröhre und dem Kehl-kopf angehäufte Schleim, aber auch ausgeschwitzteLymphe, Blut, Eiter und hineingerathene fremdeKörper, durch den Mund ausgeworfen werden. Ge-wöhnlich haben die genannten Dinge durch ihrenReiz den Husten hervorgebracht, so dafs auch soII. 2te Abtb.

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