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2,2 (1828)
Entstehung
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dere Ursache vorhanden, welche die zum Athemho-len nöthigen Bewegungen erschwert, so entstehtein Gähnen, ein stärkeres Einathmen, worauf einlängeres Ausathmen folgt, und es wiederholt sichhäufig das Gähnen, wenn die Müdigkeit wächst;allein auch das ist nicht willkührlich, und wenn wiruns endlich dem Schlaf überlassen, und die Kraft-anstrengungen wegfallen, so tritt ein etwas schwä-cheres und langsameres Athemhoien ein, als imWachen stattfindet. Haller rechnete hierbeiauf die unangenehmen Empfindungen, welche dasgestörte Athmen hervorbringt, und die Seele zwän-gen, das Athmen auch im Schlaf zu bewirken, ohnedafs wir uns dessen deutlich bewufst wären/ Wäreaber das der Fall, so miifste das Athmen im Schlafein sehr unregelmäfsiges und unterbrochnes seyn,da erst die Störung die Seele zum Athmen mahnenkönnte* allein das sehen wir nicht, es geht ganzgleichförmig fort. Wie oft würden wir in Lebens-gefahr seyn, wenn das Athmen blos von der Will-kühr abhinge.

Diese kann es dagegen verstärken, auf mancher-lei Art verändern und, doch schwerlich bis zum Er-sticken, für eine Zeitlang unterdrücken. Caldanierzählt ein Paar merkwürdige Fälle, wo das Athem-hoien auf eine bewundernswürdige Weise theils an-gehalten, theils verändert ward, allein falls nicht zu-letzt ein Krampf hinzutritt, durch den unwillkür-lich die Scene beendet wird, so inufs doch endlichdie Kraft erschlaffen und mithin der Wille nicht

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