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2,2 (1828)
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dreijährigen um dreiviertel Linien gröfser all bei einem Kindevon dreiviertel Jahren; eben 10 bei einem ausgewachsenen Weibeum zwei Linien gröfser, all bei einem zwölfjährigen Kinde, pndbei dem Manne zwei bis zwei und dreiviertel Linien gröfser allbei dem Weibe. Noch gröfser ist der Untenchied dei Kehl-kopfs in seinem ganzen Umfange.

Anm. 3. Man hat sich ehemals viel darüber gestritten, obErtrinkende Wasser in die Lufröhre und Lungen bekommen,oder nicht. Ist nur sehr wenig Feuchtigkeit darin, so kann dieeben so gut darin abgesondert 6eyn, allein in manchen Fällen isteie bestimmt von aufsen hineingebracht, wenn man z. B. Thierein ein Gefäfs mit gefärbtem Wasser setzt, wo man es eben sogefärbt in den Lungen der ertrunkenen Thiere findet. Wärees immer gleich, so würde kein Streit darüber entstanden aeyrt.Es kommt zum Theil wohl darauf an, worauf Florman ineiner sehr guten Abhandlung über diesen Gegenstand (in Vi-borgs Samml. von Abbandl. für Thierärzte B. 4* S. 385410.)aufmerksam macht, ob man nämlich früh genug die Sec-tion mache, um Schaum oder Wasser zu finden, welches* sichnachher verliert; zum Theil aber auch wohl darauf, wie unru-hig sich Jemand im Wasser verhält, u. dergl. mehr. Bei ei-nem alten Mann der in einem Graben bei Danzig im Jahre1820 ertrunken war, fand man, nach einem von dort eingegan-genen Sectionsbericht, einzelne Blätter der Wasserlinse (Lernna)in der Lnftröhre und ihren Aesten, Anachel (Thanatologiap. 99.) sah, dafs bei einem neugebornen Kinde, das im Düngererstickt war, einige Stückchen davon in der Luftröhre bei ihrerTheilung vorhanden waren. Ein Kind fand hier voriges Jahrseinen Tod, indem es von der Mutter, nachdem sie es gesäugthatte, in die Wiege auf den Rücken gelegt, und hernach ander durch Erhrechen in den Kehlkopf und die Luftröhre ge-drungenen Milch erstickt war, Liinnec (Journ, com-plementaire T. 26- pag.| 177.) erzählt einen Fall, wo Je-mand, beim Essen überrascht, das ihm ankommende Brechenzurückhalten will, darüber aber todt niederfällt, und wo man

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