Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
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habe unten (Anm. 4.) ausführlicher über diese Fa-sern gesprochen. IJei dem lockeren Parenchym derLungen können ihre Fasern selbst dann wirken,wenn sie auch ringsum verwachsen und äufserlichganz unbeweglich sind.

Es wirken dem Gesagten zu Folge zweier-lei Reihen von Organen bei dem Athmen. Auf dereinen Seite die äufsern, die Nase, der Mund, dieMuskeln der Brust, das Zwerchfell, die Bauchmus-keln, und die allen diesen Theilen zugegebenenNerven, das fünfte Paar, der Antlitznerve, der Bei-nerve, die Rückenmarksnerven, wohin auch derZwerchfellsnerve gehört, während die eigentlichenOrgane des Athmens, der Kehlkopf, die Luftröhreund ihre Verzweigungen (die Lungen) durch denVagus mit Nerven versorgt werden, zu dem auchder Beinerve vermittelnd tritt. Bartels hatte aufdie verschiedenen Nerven, welche bei dem Athmenthätig sind, mit Recht Werth gelegt, jedoch demZwerchfellsnerven das Einathmen und dem Vagus dasAusathmen durch die Lungen zugeschrieben, welcheswohl nicht annehmbar ist, da beiderlei Organe beidem Einathmen, wie bei dem Ausathmen, thätigsind. Bei Belebungsversuchen kann man auf beidewirken; auf die äufsern vorzüglich mechanisch, in-dem man an der Brust und dem Bauch der Schein-todten manipulirt, um sie in die verschiedenen La-gen wie bei dem Ein- und Ausathmen zu bringen;auf die innern, indem man den Kehlkopf reizt, Lufteinbläset u. s. f. Man kann auch Beides mit Er-folg vereinigen.