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2,2 (1828)
Entstehung
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I

oberste Theil des Kehlkopfs ist offenbar der Wächterfür das Athemholen, so dafs weder kohlensaures Gas,noch tropfbare Fliifsigkeiten von der Stimmritze auf-genommen werden, falls nicht der Mangel des Kehl-deckels bei der Kehlkopfschwindsucht (§. 354. Anm.4), oder Erbrechen bei Zurückhaltung des Erbro-chenen, oder heftige Bewegungen im Wasser, oderandere Zufälle, als Lachen, während getrunken wird,fremde Körper in den Kehlkopf, in die Luftröhreund ihre Aeste eindringen lassen. Ohne diese Zu-fälligkeiten entsehen Angst und Erstickungsfälle blosvon der Annäherung jener Schädlichkeiten, so dafsnichts in den Kehlkopf kommen kann.

Mit dem Kehlkopf ist die ganze Luftröhre mitallen ihren Verzweigungen, oder die Lungen selbst,als thätig anzunehmen. Indem die Giefskannen-knorpel von einander entfernt werden, ziehen sichdie innern oder Längsfasern zusammen, welche durchdie ganze Luftröhre und ihre Fortsetzungen verlau-fen, wodurch alle diese Theile gehoben und erwei-tert werden, so dafs die Luft leicht aufgenommenwerden kann; lassen diese Muskeln nach, so wer-den die Theile wieder enger, wozu auch die Queer-muskel der Trachea beitragen, und die Luft wirdausgestofsen.

Bei dieser Ansicht erscheint Alles thätig undman darf nicht mehr die alte unpassende Verglei-chung der Werkzeuge des Athmens mit einem Bla-sebalg wiederholen, wobei die Lungen passiv er-weitert und zusammengedrüekt würden, und ich