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2,2 (1828)
Entstehung
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oder einige leichte Schläge ins Leben ruft, so dafssie athmen und schreien.

Mit diesen Bewegungen stehen offenbar die inVerbindung, wodurch die Brusthöle erweitert wird,und worauf wieder andere folgen, die sie verengen.Die Kräfte, welche hierzu beitragen können, sindsehr mannigfaltig und werden auch nur im äußer-sten Nothfall sämmtlich in Thätigkeit gesetzt.

Die Erweiterung der Brust geschieht, indemerstlich die Rippen zugleich nach oben und aufsengehoben werden, wobei auch das Brustbein nachvorne bewegt wird, während zweitens das Zwerch-fell sich zusammenzieht und dadurch nach untensteigt, so dafs hier der Längsdurchmesser, wie dortalle Queerdurchmesser (von einer Seite zur andern,von vorne nach hinten, und auch die schräge ge-zogenen) des Brustgewölbes vergröfsert werden.

Die erste Rippe welche durch einen kurzenKnorpel mit dem Brustbein fest verbunden, unddurch die Scaleni, so wie durch stärkere und meh-rere Bänder, viel mehr, als die übrigen Rippen, be-festigt wird, ist als der feste Punkt anzusehen, ge-gen welchen die übrigen Rippen hinauf gezogen undnach vorne und aufsen gerollt werden, so dafs auchdas Brustbein, wie oben gesagt ist, nothwendig nachvorne treten mufs. Diefs wird hauptsächlich durchdie Intercostalmuskeln bewirkt, und zwar sowohldurch die äufsern, als die innern, deren Fasern sichkreuzen, und daher als zusammen in die Diagonalenach oben' wirkend 'gedacht werden müssen, undII- 2te Abth. ^