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2,2 (1828)
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weder die Eustachische Klappe den untern Blut-strom schützend leitet, oder, wo sie fehlt, der Lo-wersche Knoten gewöhnlich sehr grofs ist, wie heivielen Raubthieren und Wiederkäuern, oder beiandern Thieren die untere Hohlader zwei grofseKlappen hat, den Riickflufs des Bluts zu verhindern *und nur bei ein Paar Säugthieren fehlen alle Hülfs-mittel der Art, worüber mehr in der Anm. 4-

Viele unserer besten Schriftsteller, als Kiel-

I

meyer, Treviranus, Döllinger, Kreyfsig,Garus u. s. w. nehmen eine eigene bewegendeKraft iin Blut an, um dadurch den Lauf desselbenin den Venen zu erklären: wie ich aber schon obenbei den Arterien dagegen geäufsert habe, dafs einesolche Kraft nur als centrifugal gedacht werdenkönne, und daher eben so viel gegen als für dieBlutbewegung thun müsse, so kann ich es hier nurwiederholen. Wie.soll das Blut in einem Netz vonHaargefafsen aus eigner Kraft sich progressiv bewe-gen, wie in den grolsen Venengeflechten der Ge-bärmutter, der Eierstöcke u. s. f. Ich kann mirkeine Vorstellung davon machen, und sie scheintmir ein ohne Noth herbeigerufener Deus ex ma-cliina. Ich sollte glauben, der Verlauf des Blutsin den Venen wäre bei dem Stofs des Herzens(der vis a tergo), den Klappen, der Hülfe durchdie weiter werdenden Venen, durch ihr Entleerenin die Vorhöfe, mit Unterstützung der Muskel- undArterien-Bewegung, und des Athemholens sehr guterklärt. Wenn das Blut eine solche Progressivkraft