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2,2 (1828)
Entstehung
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gegeben, dafs die Summe aller Venen an der Peri-pherie des Körpers ein grölseres Volum derselbengiebt, als der Venenstämme am Herzen, so ist esdoch liir die nächsten Gefabse immer eine Erwei-terung, die sie in den greiseren Venen finden,worin sie übergehen, und das muls den Abflufserleichtern.

Viertens sehe ich nicht ab, warum man nichtdarauf Rücksicht nehmen sollte, dafs die Vorhöfe,wenn sie sich zusammengezogen und ihr Blut den *Kammern übergeben haben, erschlaffen, also leichterweitert sind, und für einströmendes Blut Raumhaben. Wer es sich vorstellen wollte, dafs die Vor-höfe hierbei lange leer und offen stehen blieben,um das Blut aus den Venen an sich zu ziehen,würde freilich das Leben der Theile zurück stellen,allein als ein bedeutendes Moment inufs jenes er-schlaffen und leer seyn doch gedacht worden: wiesollte sonst Blut in die Vorhöfe kommen, und in-dem nun das Blut in diese stürzt, hat das Blut al-ler benachbarten Venen wieder einen Abzug, undso bei jedem Herzschlag. Wie könnte das gleich-gültig seyn.

Dafs selbst neuere Physiologen von einem Rei-ben des Bluts an den Wänden der Venen sprechen' hönnen, ist kaum zu begreifen, da es längst sogründlich widerlegt ist. Das einzige Hindernifs,welches man sich denken könnte, wäre da, wo diebeiden Hohlvenen sich in dem vordem Vorhofebegegnen, allein auch dafür ist gesorgt, indem ent-