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hat, warum strömt es aus der geöffneten Vene zumVerbluten, und geht nicht die Wunde vorbei,warum häuft es sich an, je nachdem ich einen Tlieilhalte ; wozu dann die Klappen und alle übrigeHülfe? Leben, und sich aus eigner Kraft in einemgewissen Sinn bewegen, ist ja zweierlei, und das Le-ben äufsert sich ja selbst in den mehrsten festenTheilen ohne eigene Bewegung. Wie einförmig istdiese aber überall, selbst in den Muskeln, und unterdiesen selbst im Herzen: blofse Oscillation oderZusammenziehung der Faser. Wie zusammengesetztmüfste die Kraft des Bluts wirken, um vor- undrückwärts und nach allen Seiten durch die Geflechte,durch ein wahres Labyrinth, den rechten Weg zulinden.
Anm. 1. DaCj eine Vene zu pulsiren scheinen kann, wenndie unter ihr gelegene Arterie sie hebt, oder sich gar in siewidernatürlich öffnet, wie bei dem Aneurysma varicosnm, dasist Jedem klar; allein sonst kann keine Vene pulsiren, da siekeinen Stofs empfangt und nicht aus ihrer Stelle bewegt wird,oder vibrirtj also auch nicht, wenn sie entzündet oder sonstkrank ist. Es täuscht nichts mehr, als die Empfindung des I’ul-sirens oder Klopfens, und man hatte oft lange im Unterleibeein solches zu bemerken geglaubt, wo man im Tode nichts fand,das als eine Ursache desselben hätte angesehen werden können,
Anm. 2- Um dieselbe Zeit ungefähr schrieb Jac. Carson(An Inquiry into the causes of llie motion of the blood. Li-verpool 1815. 8-) und Zun gen buhle r (Diss. de motu sangui-nis per venas, welche ich nur aus der folgenden AbhandlungS. 86- kenne), der Ausdehnung der Vorhüfe und dem dadurchentstehenden leeren Raum zur Aufnahme des Venenbluts dengröfsten Antheil an der Bewegung desselben bei, so wie auch