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können, z. B. in clor Leber, in der Knorpel-, Kno-chensubstanz u. s. w. ja dabei selbst ihre äufsereHaut verlieren, wie in den Blutleitern der hartenHirnhaut und in der Diploe der Schädelknochen,worüber kürzlich Breschet interessante Bemerkun-gen mitgetheilt hat; vergl. N. Act. Nat. Gur.T. XIII. P. i. p. 351b srp
Es kommt aber Vieles zusammen, was denBlutlauf durch die Venen begünstigt, wenn auch dieKraft des Herzens, die sogenannte vis a tergo, ihnnicht allein bewirken kann.
Erstlich linden wir, dafs, wo das Blut gegenseine Schwere in den Venen sehr hoch steigen mufs,wie an den Extremitäten, der Druck der Blatsäuledurch die Klappen so sehr vermindert wird, dafsnur sehr nachtheilige Bedingungen, als fortwährendeBeschäftigung im Stehen oder Sitzen, oder Druckder vorhängenden Gebährmutter auf die Schenkel-venen u. s. w. das leichtere Aufsteigen des Venen-bluts verhindern und Blutadeiknoten (varices) ver-anlassen.
Zweitens sehen wir, dafs das Aufsteigen unddie ganze Bewegung des Venenbluts durch die Be-wegungen des Körpers und aller seiner Theile un-terstützt wird. An den Extremitäten und am Halse,wo die Venen Klappen haben, müssen die Muskelndurch ihre Zusammenziehungen den Blutstrom nachder Richtung jener Klappen fortbewegen helfen; wirsehen auch, dafs beim Aderlässen am Arm, wenndas Blut nicht gehörig fliefsen will, die Bewegungen