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2,2 (1828)
Entstehung
Seite
276
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Emmert nahm den Chylus von Pferden undkonnte ihn daher in grölseren Quantitäten unter-suchen, denn gleich bei seinem ersten Versuche finger in einer, halben Stunde so viel aus dem Brust -1gang eines Pferdes auf, dafs er glaubte, bei gröfse-rer Sorgfalt würde er wohl ein Pfund Chylus erhal-ten haben. Dieser war dünnflüssig und fühlte sichklebrig-an; aus den kleineren Milchgefäfsen erschiener milchweifs; der aus ihren Stämmen und aus derCisterna Chyli war gelblich, noch mehr der im Brust-gange selbst. An der Luft ward der Chylus pfir-sithblüthfarben, vorzüglich der erstere (S. 151.).Späterhin fand er auch diese Röthung an der Luft

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bei dem Chyhts eines andern Pferdes (S. 190.), und£ührt auch (S. 193.) Elsners ältere Beobachtungan,, der in Milchgefäfsen, die ein Paar Stunden un-terbunden gewesen waren, eine blutrothe Flüssig-keit fand. Dieselbe Farbe ist nachher von vielenAnderen beobachtet; namentlich bezieht sich Tie-demann darauf bei den Saugadern der Milz, vergl.diesen Theil der Physiologie S. 183. An merk. 1.Tiedemann und Gmelin (Die Verdauung. 1.S. 248 50.) schlossen übrigens aus ihren Versu-chen mit dem Chylus aus dem ßrustgang des Pfer-des, dafs derselbe seine rothe Farbe nicht durchden Zutritt der Luft erhält, sondern schon für sichroth gefärbt ist, und dafs diese Farbe nur durch dasSauerstoffgas erhöht wird.

Der Chylus gerinnt, wie Emmert sehr gut aus-einandergesetzt hat, in einen Kuchen, der in einem