das Alles ist ganz unbedeutend. Im Gekröse derSeeschildkröten geht das Quecksilber leichter zu-rück, und es fliefst zuweilen aus einem gröfserenGefäfse in die allerkleinsien, welche auf der Ober-fläche des Darms unter der Peritonealhaut liegen,so dafs hier schwerlich Klappen anzunehmen sind.
Eine Hülfe kann dem Organismus bei demMenschen und den Säugthieren daraus also gewifsnicht erwachsen, da die Klappen ihrer Saugadernviel zu häufig und zu stark sind.
Anm. Erasmus Darwin rechnete vorzüglich auf dierückgängige Bewegung des Safts in den Saugadern, um darausden schnellen Uebergang der getrunkenen Flüssigkeiten in dieHarnblase zu erklären, allein dieser läfst sich ohne das begreifenund bei unterbundenen Harnleitern, wo doch grade jene rück-gängige Bewegung der Saugadern recht erspriefslich gewesenwäre, kommt kein Tropfen in die Harnblase. Das Nähere dar-über in dem , Abschnitte von der Harnbereitung. Ausführlichspricht Soemmerring gegen jene rückgängige Bewegung inseiner Gefäfslehre S. 40S — 500-
' §. 420.
Die erste gründliche und zugleich sehr umfas-sende Darstellung des Chylus verdanken wir demzu früh verstorbenen A. G. Ferd. Emmert, derseine, zuerst mit Reufs, angestellten Versuche inScheerer’s Journal der Chemie (Heft 26 und 36)bekannt machte, später aber dieselben, und auchneuere mit seinem Bruder angestellte in Reil’sArchiv der Physiologie B. 8. S. 145—221. ausführ-lich behandelte: Beiträge zur nähern Kenntnifs desSpeisesafts und dessen Bereitung.
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