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aber überdiefs ein so eigenthümliches Gebilde, dafsvon ihm kein Schlufs auf andere Theile gilt. Wä-ren also wirklich keine Saugadern in ihm, so würdedas gegen andere Theile nichts beweisen.
Anra. Auf das Neue will icli jedoch erinnern, dafs so we-nig die hornartigen Theile überhaupt, eben so wenig auch dieserösen Häute, die offenbar der Epidermis und dem Epithe-lium ganz analog sind, Saugadern besitzen. Man findet diesenur von ihnen bedeckt, oder in zwei Lamellen eingeschlos-een. Man kann sie z. B. unter der vom Bauchfell stammendenHaut der Leber sehen, aber ohne, dafs eine einzige Saugaderin ihr Gewebe einginge; in das breite Band der Leber aber ge-hen sie hinein, weil das aus zwei Platten besteht. Die serösenHäute sind nur Ueberzüge und Verbindungshäute, ohne eigneOrganisation, ohne alle Gefäfse und Nerven. Wer dagegen strei-tet, der will nicht sehen, was so klar ist, dafs man sie abziehenkann, und alles darunter liegen bleibt.
§. 419 .
Häufig ist eine rückgängige Bewegung des Saf-tes in den Saugadern angenommen worden, alleinnur hypothetisch, oder wenigstens auf eine nie zubilligende Weise.
Es ist nämlich keine Frage, dafs nicht das Queck-silber zuweilen bei dem Einspritzen dieser Gefäfse et-was rückwärts laufen, und also ihre Klappen überwin-den kann, allein es ist dann bei dem Menschen, wiebei den Säugthieren, gewöhnlich nur eine sehr kleineStrecke, kaum einen oder ein Paar Zoll lang; ebenso kann man zuweilen, indem man auf die sich an-füllenden Gefäfse streicht, das Quecksilber darausin einige Seitenäste etwas rückwärts drücken: allein
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