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ähnliche Versuche, wo kein Nachtheil auf einesolche Unterbindung folgte, nichts beweisen.
Wer wird also einem Versuche glauben, denLeuret undLassaigne (S. 180.) erzählen, wo sieeinem Hunde den Brustgang unterbanden, und daer nach achtundfunfzig Tagen gesund war, und so-gar zugenommen hatte, ihn tödteten, und den ein-fachen Brustgang verschlossen fanden. Bei denHunden ist die Schwierigkeit, den Brustgang zu un-terbinden, so sehr grofs, dafs man wohl nicht jenenChemikern Zutrauen darf, eine solche mifsliche Ope-ration mit Erfolg angestellt und hernach die Unter-suchung richtig geführt zu haben. Da verdienenwohl Astley Cooper und Dupuytren, einPaar der geschicktesten Chirurgen aller Zeiten, ei-nen höheren Grad des Zutrauens.
Ein zweiter Einwurf ist eben so gehaltlos. Mansagt nämlich die einsaugenden Gefäfse fehlten meh-reren Theilen, obgleich die Einsaugung nirgendsfehle: allein aufser dem Mutterkuchen sind sie jetztwohl überall nachgewiesen. Mascagni und Schre-ger sahen sie in einzelnen Theilen des Auges; undim Gehirn, wo man sie früher vermifst hatte, siehtman sie öfters an mehreren Stellen sehr deutlich,wie ich aus vielfacher Erfahrung bezeugen kann;was den Mutterkuchen aber betrifft, so ist wohldessen Bau besonders in der Mitte und in den fol-genden Monaten mehr zu untersuchen, statt dafsman ihn gewöhnlich nur nach geschehener Geburtzergliedert, wo er sein Leben beendigt hat. Es istII. 2te Abth. S
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